Jülich: Schwach radioaktiver Müll von Jülich nach Ahaus

Jülich: Schwach radioaktiver Müll von Jülich nach Ahaus

Zum ersten Mal ist am Mittwoch schwach radioaktiver Müll aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) ins Zwischenlager nach Ahaus transportiert worden.

Dies bestätigte eine Sprecherin der Bezirksregierung Münster. „Aber es handelt sich nicht um Abfall, der aus unserem Zentrum stammt”, betonte die FZJ-Sprecherin Dr. Anne Rother.

Der Müll - es handelte sich um Schutt, Papier, Putzlappen, alte Kabel und PVC-Reste - kommt aus der so genannten Konditionierungsanlage, die von der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) innerhalb des Forschungszentrums unterhalten wird, die GNS ist auch Betreiber des Zwischenlagers im westfälischen Ahaus.

Dass der radioaktive Müll aus Jülich kommt, dies wollte GNS-Sprecher Michael Köbl aber nicht bestätigen. „Er stammt aus deutschen Kernkraftwerken.” Er sagte lediglich, „dass wir auch eine Betriebsstätte im Forschungszentrum haben.”

Ob die 152 Castorbehälter mit hoch radioaktivem Müll, die im FZJ lagern, nach Ahaus transportiert werden dürfen - ein entsprechender Genehmigungsantrag liegt den Behörden längst vor - ist dagegen weiterhin fraglich.

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