Jülich: Schlossplatz verwandelt sich zur 5. Jülicher Bierbörse in einen Biergarten

Jülich : Schlossplatz verwandelt sich zur 5. Jülicher Bierbörse in einen Biergarten

Wer kennt es nicht, dass Herzogliche Bräustüberl, das Tegernsee neben dem gleichnamigen See so berühmt macht? Dessen Bier wird, neben 350 anderen Sorten aus aller Welt, auf der 5. Bierbörse in Jülich ausgeschenkt. Die wird am kommenden Freitag, 17 Uhr, offiziell eröffnet und dauert drei Tage.

Erwartet werden von den Organisatoren einige Tausend Gäste auf dem Schlossplatz. Idyllischer könnte es nicht werden, wenn am Eröffnungstag die 5. Bierbörse eröffnet wird. Unter großen Bäumen, die das Flair bayerischer Biergärten vermitteln, wird Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs um 17 Uhr mit dem Fassanstich das Event eröffnen. Sozusagen mit heimischem Bier, denn nicht neben der Kölsch-Mühle, wo ansonsten das obergärige Gebräu ausgeschenkt wird, gibt es diesmal das eine oder andere Freibier, sondern am Stand der Lambertus-Brauerei, die in der Linnicher Ortschaft Welz Jahrzehnte lang durch die Brauereifamilie Rainer betrieben wurde. Auch wenn die Produktion in die Eifel verlegt wurde, das Bier wird nun auf dem Jülicher Schlossplatz ausgeschenkt.

Erstmals übrigens, wie auch das Allgäuer Büble oder das Spatenbräu aus München. Und das Tegernseer, das zu den 31 Bierständen gehört, die den Veranstaltungsort damit zum größten Biergarten im Kreis Düren machen.

„Unsere Fest zeigt die Vielfältigkeit der Bierkultur auf“, sagt Organisator Andreas Born, der bisher 21 Bierbörsen in NRW organisierte und die Jülicher Veranstaltung als Abschluss des Jahr begeht.

Selbstverständlich werden auch alkoholfreie Biere und Getränke angeboten. Das Angebot reicht vom heimischen bis zum exotischen Bier aus Hawaii oder Peru oder zum Beispiel einem Champagner-Bier. „Sie werden auch in ausgefallenen Biergeschäften präsentiert“, weist Born auf einen doppelstöckigen und begehbaren Stand hin. Nicht zu vergessen ein überdimensionales Fass, in dem Platz genommen werden kann. Es ist davon auszugehen, dass wiederum Augustiner Bräu, die Brauerei Karlovacko aus Polen oder Löwenbräu aus München beliebte Anlaufstellen sind.

Erstmals dabei ist ein glutenfreies Weizenbier. Neu im Angebot hat das Haus der 131 Biere das spanische San Miguel. „Aber in Originalflaschen, die es nur in Spanien gibt“, sagt Andreas Born, der damit Liebhaber und Sammler von Original-Flaschen anspricht.

Dass frisch Gezapftes in original Brauereigläsern ausgeschenkt wird, versteht sich von selbst, wie auch die Tatsache, dass das kulinarische Angebot wiederum reichhaltig ist.

„Oberste Priorität hat die strikte Einhaltung des Jugendschutzgesetzes“, betont der Organisator, „dass wir sehr viel Wert auf ein niveauvolles Fest legen.“ Dass Born selbst Hand anlegt, wenn es um die Sauberkeit geht, hat ihm viel Sympathie bei den Anrainern eingebracht. Die wurden per Wurfzettel mit Beschwerdenummer über die Bierbörse informiert. Geöffnet hat die Bierbörse am Freitag von 15 bis 24 Uhr, am Samstag ab 13 Uhr, am Sonntag von 13 Uhr bis 20 Uhr.

(hfs.)
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