Jülicher Land: Schirmerschule: Für Lehrer und Schüler wird ein Traum wahr

Jülicher Land: Schirmerschule: Für Lehrer und Schüler wird ein Traum wahr

Zehn lange Jahre hatten Schulleiterin Beate Wirth-Weigelt und ihr Kollegium von diesem Tag geträumt! Damals begannen sich die Pädagogen der Schirmerschule Gedanken über Ersatz oder Modernisierung des veralteten und zu kleinen Gebäudes an der Düsseldorfer Straße zu machen.

„Ein indivuelles sonderpädagogisches Wirken war nur mit starken Einschränkungen möglich”, so die Schulleiterin. An den tollen Neubau an der Linnicher Straße, dessen Schlüssel am Freitag nach nur 14 Monaten Bauzeit offiziell Beate Wirth-Weigelt übergeben wurde, hatte auch in den kühnsten Träumen niemand gedacht.

„Die Träume von gestern sind manchmal die Wirklichkeit von morgen”, sinnierte die glückliche Schulleiterin schon während der Bauphase und beim Festakt. Zudem waren der Projektpartner im PPP-Modell, die Firma SKE Facility Management GmbH, in Person von Geschäftsführer Johannes Huismann, Architekt Bernd Uppenkamp und die Bürgermeister der Kommunen Jülich, Aldenhoven, Titz und Linnich gekommen.

Die vier Gemeinden gründeten eigens für den Neubau einen Schulverband Schirmerschule. „Ein Neubau für die Stadt Jülich als alleiniger Träger wäre nicht möglich gewesen”, so Bürgermeister Heinrich Stommel.

Was die Firma SKE Schülern und Lehrern der Schirmerschule da auf 6700 Quadratmetern hingestellt hat und für die nächsten 25 Jahre an den Schulverband vermietet, kann sich wahrlich sehen lassen. Architekt Bernd Uppenkamp beschrieb einige Vorzüge, zu denen eine helle, freundliche Inneneinrichtung mit großzügigen Fenster mit niedriger Brüstung gehören.

Die Schule wurde mit Weitsicht geplant: Aula und Mensa verfügen über variable Wände, es gibt genügend geeignete Räume für die angestrebte gebundene Ganztagsbetreuung. Einen entsprechenden Antrag bereitet der Schulverband derzeit vor. In den Klassenräumen befindet sich hochwertiges Equipment, es gibt unter anderem Räume für Entspannung und Psychomotorik, bepflanzte Innenhöfe und einen Sinnesgarten.

Mit dem Träumen ist aber jetzt Schluss: „Für uns steht jetzt der Umzug an. Pünktlich um 8.15 Uhr am Montagmorgen stehen unsere Schüler vor der Tür”, lacht Beate Wirth-Weigelt.

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