Kreis Düren: RWE-Chor muss seine Mitgliedsbeiträge anpassen

Kreis Düren: RWE-Chor muss seine Mitgliedsbeiträge anpassen

Der RWE-Chor Eschweiler ist nicht nur in der Stadt an der Inde angesiedelt, sondern hat auch viele Mitglieder aus dem Raum Jülich und Düren. Bei seiner Jahreshauptversammlung richtete Geschäftsführer Helmut Bauer den Blick auf das letztjährige Konzert mit der „Bläservielharmonie“ Hambach und die Chorreise ins Altmühltal.

Mit Bedauern wurde die vom Vorsitzenden Alfred Tobanski verkündete Entscheidung von der RWE-Power AG aufgenommen. Danach wird es ab 2015 keinerlei Zuschüsse für den RWE-Chor mehr geben. Dies hat zur Folge, dass die Jahresbeiträge ab sofort erhöht werden müssen. Ein entsprechender Vorschlag des Vorstandes wurde einstimmig angenommen.

Dank und Anerkennung richtete Vorsitzender Tobanski auch an den Jülicher Chorleiter Ernst Matthias Simons, der sich um die Leistungsfähigkeit des RWE-Chores intensiv bemüht hatte. Simons hob besonders den persönlichen Einsatz der Mitglieder hervor. Er wünschte sich auch weiterhin einen intensiven Probenbesuch zur Vorbereitung für das große Jahreskonzert am 24. April in der Festhalle Weisweiler. Mit dabei ist in das „Symphonische Orchester“ der Musikschule Niederzier. Für das laufende Jahr sind bereits weitere Chorauftritte terminiert.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ entwickelte sich wegen der finanziellen und personellen Entwicklung des Chores eine lebhafte Diskussion, bei der allerdings Übereinstimmung bestand, dass eine abschließende Entscheidung in dieser Versammlung nicht möglich sei. Das Thema soll in nächster Zeit wieder intensiv beraten werden.

(zts)
Mehr von Aachener Zeitung