Rurdorf: Rurtalstadion steht für 35. Sommer-Cup bereit

Traditionsturnier im Grenzland : Rurtalstadion ist für 35. Sommer-Cup bereit

Wenn der 35. Rurdorfer Sommer-Cup, das Einladungsturnier des Grenzlandes mit Mannschaften von der Kreisliga B bis zur Mittelrheinliga, am kommenden Montag mit der Partie zwischen dem SC Ederen und Union Würm-Lindern eröffnet wird, dürfen sich die Besucher auf ein Rurtalstadion freuen, das der ausrichtende FC 06 Rurdorf pickobello hergerichtet hat.

„Wir sind seit einigen Wochen dabei, die Anlage vorzubereiten“, berichtet FCR-Vorsitzender Mario Lenzen, der ein T-Shirt mit dem Schriftzug „Aufsteiger“ trägt. Tatsächlich hat die Erste Mannschaft des FC 06 Mitte Juni die Rückkehr in die Kreisliga A geschafft. Gleich nach der Meisterfeier begannen die Arbeiten auf der Platzanlage. „Wir haben Rollrasen verlegt, die Hecken geschnitten und die Wege gesäubert“, erzählt Lenzen von dem Pensum, das vom Helferteam zunächst zu bewältigen war. Je näher das Fußballturnier rückt, desto spezifischer sind die Aufgaben, die sich im Stadion nahe der Rur stellen. „Der Eindruck macht viel aus“, weiß Lenzen aus langer Erfahrung.

Bei den insgesamt 16 Teams, die um den Pokal der Sparkasse Düren und insgesamt 6550 Euro Prämien kämpfen, gehe es vor allem um die Beschaffenheit des Rasenplatzes. Der wird nicht nur vor den Spielen ganz kurz geschnitten, sondern bei der großen Trockenheit regelmäßig gewässert. Zudem wurden in beiden Strafräumen, die während der Saison besonders strapaziert worden sind, rund 25 Quadratmeter Rollrasen aufgebracht, so dass von dieser Seite keine Wünsche offen bleiben dürften.

Am Mittwoch wurde damit begonnen, einen Carport auszubauen, der als regensicherer Unterstand für die Bewirtung der Gäste vorgesehen ist. Lenzen, der als Vorsitzender bereits seinen fünften Sommer-Cup bestreitet, rechnet erfahrungsgemäß mit rund 200 Zuschauern, die in der ersten Woche allabendlich die Turnierbegegnungen besuchen. In der zweiten Woche, wenn mit den Mittelrheinligisten die höherklassigen Amateurmannschaften an den Start gehen, sind es rund 400 bis 500, denen schließlich auch höherklassiger Fußball geboten wird. Auf bis zu 1000 Zuschauern hofft der Vorsitzende am Finaltag, was auch an der jeweiligen Witterung liegen dürfte.

Zur so beliebten Wohlfühlatmosphäre hat neben dem Fußballsport das leckere Beiwerk einen gehörigen Anteil: Die Rurdorfer Reibekuchen sind schon lange legendär und auch, was sonst noch gebraten und gegrillt wird, findet dankbare Abnehmer. Nach dem Erfolg im Vorjahr ist auch wieder die beliebte „Sangriabar“ im Rurtalstadion zu finden, die einmal mehr Urlaubsstimmung aufkommen lässt. Nicht zuletzt ist der Sommer-Cup alljährlich eine riesige Informationsbörse für Fußballspieler, -trainer, Funktionäre und Fans, die sich bei der ungezwungener Biergartenatmosphäre treffen und austauschen.

Die Tageseintrittspreise zu den Begegnungen bleiben wie gewohnt niedrig. Weibliche Besucher sind sogar gänzlich vom Eintritt befreit. Ebenfalls Tradition hat die Sommernachtsparty am 3. August, dem Vorabend des Finaltages. Als Tipp für alle Besucher weist FCR-Vorsitzender Mario Lenzen darauf hin, dass Verzehrmarken am Montag, 22. Juli, und Samstag, 27. Juli, mit einem dicken Stammgäste-Rabatt verkauft werden.

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