Inden/Altdorf: Routenplaner für den Lebensweg

Inden/Altdorf: Routenplaner für den Lebensweg

Fahrpläne, Stadtkarten, Routenplaner - es gibt genügend Hilfsmittel, die helfen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Doch der eigene Lebensweg ist mitunter nicht so leicht zu finden, insbesondere der berufliche. Dabei bedarf es der einen oder anderen Orientierungshilfe.

Die Gemeinschaftshauptschule in Inden hat nun eine solche geschaffen. Das neue Berufsorientierungsbüro, kurz BOB, soll den Schülern helfen, einen Berufswunsch zu entwickeln und diesen dann auch in die Tat umzusetzen.

Schulleiter Jürgen Rudig dankte bei der offiziellen Eröffnung vor allem dem dreiköpfigen BOB-Team, das für den reibungslosen Ablauf des Projektes sorgt. „Brigitte Schmitz, Regine Fischer und Frank Mürkens arbeiteten zeitweise am Rande ihrer Belastbarkeit”, blickte der Rektor zurück.

Über ihre regulären Unterrichtsstunden hinaus betreuten sie die Umbauten und die Organisation. Die Schüler renovierten den ehemaligen Klassenraum größtenteils in Eigenleistung. Die Schule erhielt 5000 Euro von der Landes-Initiative „Zukunft fördern” und konnte damit die Finanzierung sichern.

Darüber hinaus spendete die Sparkasse Düren Bürotische, auf denen nun moderne Computer Platz haben. Die gemütliche Sitzecke stammt aus einer Privatspende. „Wir wollen eine private Atmosphäre schaffen und die Schüler so erreichen”, erklärte Berufswahlkoordinator Frank Mürkens.

Neben dem Bürgermeister Ulrich Schuster begutachteten unter anderem auch Sylvia Dietl und Alfred Böttcher von der Agentur für Arbeit das BOB. Die Zusammenarbeit mit der Agentur gehört seit langem zum Berufswahlvorbereitungskonzept der GHS. Einmal im Monat wird Berufsberater Alfred Böttcher das BOB besuchen und persönliche Gespräche mit den Schülern anbieten.

Wöchentlich soll das BOB ein bis zwei Mal pro Woche in der Mittagspause für eine begrenzte Zahl für Schüler geöffnet sein. Neben den drei neuen Computern steht eine Menge Informationsmaterial zur Verfügung. Das BOB-Team bietet Bewerbungstraining und persönliche Beratungsgespräche an. Die Schüler können Einstellungstest simulieren, Telefonate üben, die IHK und die Handwerkskammer kennen sowie potentielle Arbeitgeber kennenlernen, denn das Büro soll gleichzeitig als Begegnungsstätte für Schüler, Lehrer, Eltern und auch Arbeitgebern dienen.

Mit dieser Mischung aus persönlicher Beratung, Information, Begegnung und Aktion ergänzt das BOB das Konzept der Berufswahlvorbereitung der GHS und bietet den Schülern neue Möglichkeiten, um ihren sLebensweg zu planen und ihre Ziele zu erreichen.