Jülich: Rhenania Lohns Trainer Michael Krings hadert mit dem Unparteiischen

Jülich: Rhenania Lohns Trainer Michael Krings hadert mit dem Unparteiischen

Nach der 0:2-Pleite vor eigenem Publikum gegen die SG Voreifel haderte Lohns Trainer Michael Krings nicht nur mit der Leistung seines Teams.

„Man kann auch nicht damit zufrieden sein, was der Schiedsrichter gepfiffen hat“, sagte er frustriert nach dem Abpfiff.

In seinen Augen wurde ein glasklarer Foulelfmeter in der 85. Spielminute, verschuldet an Lukas Krahe, nicht gegeben. „Den hätten wir dann sicherlich zum 1:1-Ausgleich verwandelt“, meinte der Lohner Coach mit Blick auf das 0:1, welches die Elf nach einem Kopfball von Tobias Wergen hinnehmen musste. Doch so „übersah“ der Schiri den Strafstoß, Lohn versuchte es anschließend mit der „Brechstange“, ein Mittel, das selten zum Erfolg führt. So lief Lohn kurz vor Schluss in einen Konter, den die Gäste aus der Eifel durch Giacomo Taubert zum 2:0-Endstand nutzten.

Entsprechend zufrieden war denn auch Trainer Bernhard Schmitz, der sich darüber freute, dass die wenigen Chancen — im ersten Spielabschnitt hatte sich jede Seite lediglich zwei kleine Gelegenheiten erspielt — denn auch genutzt wurden. Einig waren sich die Beteiligten, dass der Sieg der Gäste in Ordnung geht. „Jetzt müssen wir uns auf unser letztes Himspiel am kommenden Wochenende konzentrieren“, richtete Lohn Trainer Krings schon den Blick nach vorn auf das bevorstehende Ende der Hinrunde.

Als Tabellenelfter wartet Lohn auf die Viktoria aus Birkesdorf, die sich mit einem 2:1-Erfolg in Lendersdorf empfiehlt.

(hfs.)