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Jülich: Reisefotograf Heinz Braun zeigt in Jülich 24 „magische Momente“

Jülich : Reisefotograf Heinz Braun zeigt in Jülich 24 „magische Momente“

„Magische Momente“ hat der leidenschaftliche Reisefotograf Heinz Braun festgehalten, der außerdem die Akustikgitarre im Trio „Saitenträumer“ spielt und in der Jülicher Stadtverwaltung arbeitet. So ist es nur ein Katzensprung über den Schwanenteich von Brauns Wirkungsstätte bis zur Sparkasse, wo er in den nächsten drei Wochen 24 Motive zeigt.

„Unsere Kunden verweilen gerne bei den Bildern“, sagte Bereichsleiterin Karin Pütz, die in der Organisation der Ausstellungen auf Ausgewogenheit achtet. Die aktuellen Motive „passen perfekt zum Frühling“, betonte sie in ihrer Begrüßung. Laudatorin Monika Breuer stellte unter anderem heraus: „Magische Momente sind es für ihn, wenn er beim Aufspüren besonderer Orte ausgefallene Motive entdeckt, bei der es erst auch mal heißt, die Lichtsituation festzustellen, einzutauchen in die Umgebung, die Landschaft in sich aufzusaugen, mit der Natur in Einklang zu kommen und ein Teil von ihr zu sein“.

Mit der Reisebilderschau wolle Braun einladen, „mal aus dem Alltag und der täglichen Informationsflut in Naturbilder abzugleiten und sich an die Schönheiten auf Mutter Erde zu erinnern“. Das gelingt dem Betrachter der Ausstellung in Jülich auf jeden Fall. Das breit gefächerte Spektrum der Bildmotive reicht von einem leuchtend gelben Rapsfeld bei Nideggen über einen auffallend mächtigen Baum bei Oostkapelle in den Niederlanden bis zu Schulkindern in Sambia, wo Brauns Patenkind wohnt.

Weitere Beispiele sind die „Cascades (Wasserfälle) du Hérisson“ im französischen Jura, oder gleich Motive von den kegelförmigen Gesteinsformationen aus Kappadokien in der Zentraltürkei. Der Reisefotograf verewigt besondere Momente im Morgen- oder Abendlicht an außergewöhnlichen Orten mit einer digitalen Vollformatkamera, überwiegend mit Weitwinkelobjektiv und Filtern, und wendet nach eigenem Bekunden kaum Bildbearbeitungsprogramme an.

Braun, der seit 2009 vorwiegend im Raum Jülich/Düren etliche Gemeinschaftsausstellungen mit seiner Kunst und Musik begleitet, bedankte sich für die Möglichkeit, „hier meine erste größere Einzelausstellung verwirklichen zu dürfen“.

Dass seine Bilder bis auf zwei unverkäufliche Exemplare erworben werden können, vergaß Braun sympathischerweise in seiner kurzen Ansprache. Daran erinnerte im Anschluss Bürgermeister Axel Fuchs. „Auch eine Stadtverwaltung kann sehr kreativ sein. Herr Braun ist ein weiteres Beispiel dafür“, setzte Fuchs augenzwinkernd nach.

(ptj)