Punkkonzert mit drei Bands im KuBa

Punkkonzert im Kulturbahnhof : Laute Musik und provozierende Texte

Wer auf Lautstärke steht, ist bei Konzerten der „Mokkafurchen“ genau richtig. Mit den „Baumhaus Boyz“ und der „Randy“-Coverband „The Human Atombomb“ traten sie am Freitagabend im gut gefüllten Jülicher Kulturbahnhof auf.

Die drei befreundeten Bands, mit Jülicher Ursprung, spielten Punkrock und das mit viel Leidenschaft. Dabei performten sie sowohl gecoverte Songs, als auch eigene Lieder. Die ausgeflippten Kostüme der Mokkafurchen und das ausgelassene Tanzen des Publikums sorgten für eine besondere Atmosphäre. Jeder der sich einmal auf die Musik eingelassen hatte, konnte eine Menge Spaß haben.

Trotz einiger provozierender Liedtexte und Titel möchten die Bands aber niemandem auf die Füße treten. „Wir wollen die Leute unterhalten, Spaß haben und lustig sein. Die spitzfindigen Stellen in unseren Texten sind nicht kritisch gemeint. Wir sind keine Weltveränderer“, erklärte Markus Uhlenbruck, einer der Sänger der Mokkafurchen.

Auch der Geschäftsführer des Kulturbahnhofs, Cornel Cremer, der ein ehemaliges Mitglied der Mokkafurchen ist, stimmte zu: „Man muss das alles mit Humor nehmen.“ Vor über zehn Jahren sei die Punkrockszene in Jülich noch relativ groß gewesen. Mit der Zeit habe sie allerdings immer weiter abgenommen. Deshalb freute sich Cremer sehr, so viele alte, aber auch neue Gesichter im ehemaligen Bahnhofsgebäude begrüßen zu dürfen. „Es ist wie ein Klassentreffen. Eine Reunion für uns alle“, schmunzelte Cremer.

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