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Jülich: Public Viewer beim Schweden-Spiel im Wechselbad der Gefühle

Jülich : Public Viewer beim Schweden-Spiel im Wechselbad der Gefühle

Trotz der herben Niederlage der Deutschen Elf gegen Mexiko pilgerten unendlich viele Fußballfreunde Samstagabend zum Public Viewing im Kulturbahnhof Jülich (KuBa). Große Deutschlandfahnen schwenkend und laut trötend galt es doch, im alles entscheidenden Spiel gegen Schweden den Jungs von Jogi Löw im Kollektiv die Daumen zu drücken.

Nach der Hoffnung machenden ersten Viertelstunde kam die Ernüchterung allerdings schnell. Die Deutschen lagen zur Halbzeitpause mit 0:1 zurück.

Kaum aus der Pause zurück, war es Marco Reus, der in der 48. Minute ganz Fußballdeutschland wieder hoffen ließ. Die Stimmung auf dem Außengelände des KuBa stieg, und die vielen Besucher fieberten und zitterten vor der 4 x 3,5 Meter messenden Großleinwand. Die die Zeit lief der deutschen Elf davon. Viele Gäste ließen die Köpfe schon hängen und ein Hauch Ernüchterung machte sich breit.

Doch dann — in der Nachspielzeit: Toni Kroos schoss in der letzten Spielminute (95. Minute) das erlösende Tor zum 2:1 für Deutschland. Außer Rand und Band lagen sich die Fußballfreunde in den Armen und feierten den deutschen Sieg.

Cornel Cremer vom KuBa zeigte sich zufrieden mit der Besucherzahl: „Es waren etwas weniger als bei dem ersten Spiel, und nun bleibt zu wünschen, dass auch am Mittwoch viele den Weg zum Public Viewing finden, obwohl der Zeitpunkt der Übertragung, mitten in der Woche um 16 Uhr, nicht gerade günstig ist“.

(ma.ho.)