Lich-Steinstraß: Prüfungen ohne sportlichen Charakter

Lich-Steinstraß: Prüfungen ohne sportlichen Charakter

Auf reges Interesse der Mitglieder stieß die Jahreshauptversammlung des „Jagdgebrauchshundverein Rurtal”. Als Folge der erfolgreichen Führung und der mehr als zufriedenstellenden Bewältigung aller geschäftlichen, gesellschaftlichen und satzungsgemäßen Ansprüche kam es bei den Vorstandswahlen zu keinen Überraschungen.

In offenen Abstimmungen wurden die Vorständsmitglieder alle einstimmig für die kommenden vier Jahre wiedergewählt. 1. Vorsitzender ist somit Hans-Josef Hamacher, sein Stellvertreter heißt Helmut Münter; im Amt des Geschäftsführers wurde Reinhold Esser ebenso bestätigt wie Hubert Kiven als Schatzmeister.

In dem „gut aufgestellten Verein”, wie ihn der Vorsitzende beschrieb, sind etwa 200 Mitglieder gemeldet. Etwa 60 Hunde wurden im vergangenen Jahr zu den Prüfungen in den jagdlichen Fächern in Reviere mit hohen Ansprüchen geführt und absolvierten ihr Pensum meist mit Erfolg. Vier Vereinsmitglieder, deren persönlicher Einsatz „es erst ermöglicht, dass die Prüfungen überhaupt durchgeführt werden können”, indem sie ihre Reviere zur Verfügung stellen, galt der Dank der Versammlung.

Mit der selten vergebenen „Rüdemann-Plakette in Bronze” des Landesjagdverbandes wurden im Verlauf Christian Gerhards und Karl-Heinz Schmitz für ihre besonderen und langjährigen Verdienste geehrt, Willi Koof und Gabriel Falkenberg wird die Plakette bei einer späteren Veranstaltung verliehen.

In ihrer Außendarstellung legen die Jagdgebrauchshundfreunde Wert darauf, dass die Prüfungen „keinen sportlichen Charakter haben und keinen Wettkampf darstellen”. Mit einem Vortrag von Frau Dr. Bernadette Dierks-Meyer erhielt die Versammlung eine interessante Bereicherung. Thema war die „erste Hilfe am Hund”, unter anderem demonstriert am viermonatigen Labradorwelpen Lotti.