Jülich: Propsteichor jubelt im November

Jülich: Propsteichor jubelt im November

Das mit mehreren Ereignissen ausgestattete Jubiläumsjahr zum 125-jährigen Bestehen des Jülicher Propsteichores bietet im November weitere Höhepunkte. Nach der erlebnisreichen Berlinfahrt im Mai und dem großartigen Lieder- und Balladenabend in der Schlosskapelle im Juli folgt zunächst am Sonntag, 17. November, um 10.45 Uhr in der Propsteikirche ein feierliches Hochamt mit der „Spatzenmesse“ von Mozart als Auftakt zum Cäcilienfest.

Ausführende sind der Propsteichor und ein kleines Orchester unter der Leitung von Kantor Ernst Simons. Den besonderen Glanzpunkt in den Veranstaltungen zum Jubiläum stellt dann am Sonntag, 24. November, um 16 Uhr das große Konzert mit der Aufführung der „Missa in tempore belli“ von Joseph Haydn (1732-1809) dar.

Dieses auch als „Paukenmesse“ bekannte Werk für Chor und Orchester bietet mit vier Solisten in der einprägsamen Melodik vor allem einen Wechsel von Breitenwirkung, Gradlinigkeit und inniger Klangfülle.

Unter den zwölf überlieferten Messen von Haydn zählt die „Paukenmesse“ zu den Meisterleistungen seiner sakralen Werke. In das Konzertprogramm eingefügt wird zusätzlich noch das „Magnificat“ des tschechischen Komponisten von Jan Dismas Zelenka (1679-1745). Dieser Marianische Lobgesang wurde für Chor, Sopransolo und Orchester komponiert.

Solisten

Als Solisten wurden vom Gelsenkirchener „Musiktheater im Revier“ Dorin Rahardja (Sopran), Silvia Oelschläger (Mezzosopran), E. Mark Murphy (Tenor) und der aus Jülich stammende Bariton Michael Dahmen verpflichtet. Der Propsteichor wird in dem großen Konzert von Sängerinnen und Sängern aus der Region unterstützt.

Seit Januar 2013 wurde das große Werk intensiv in wöchentlichen Proben erarbeitet. Die Einstudierung und Gesamtleitung liegt in den bewährten Händen von Propsteikantor Ernst Matthias Simons.

(zts)
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