Städteregion Aachen: Polizei warnt eindringlich vor „Skimming”

Städteregion Aachen: Polizei warnt eindringlich vor „Skimming”

Die Aachener Polizei warnt nach mehreren Fällen von manipulierten Geldautomaten eindringlich vor dem Ausspähen von Bankdaten, dem so genannten „Skimming”.

Manipulierte Geldautomaten waren in Alsdorf, Eschweiler, Würselen, Herzogenrath, in Aachen-Brand und in Jülich entdeckt worden.

Mittlerweile haben sich zehn betroffene Bankkunden bei der Polizei gemeldet und Strafanzeige wegen Betrugs erstattet. Ihnen war illegal Geld in Höhe von mehreren hundert Euro vom Konto abgehoben worden.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Tätern um eine überregional tätige Gruppe handelt, die äußerst professionell vorgeht. Um die Daten auszuspähen, hatten sie teilweise sowohl die mit Scheckkarten zu öffnenden Eingangstüren der Banken als auch die Geldausgabeautomaten entsprechend präpariert.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass man beim Bedienen von Geldausgabeautomaten die gängigen Sicherheitsvorkehrungen beachten sollte:

- Es ist ratsam, nach Geschäftsschluss der Banken zum Öffnen der Eingangstüre und zum Geldabheben zwei verschiedene Bankkarten zu verwenden. Damit kann man ausschließen, dass an der Türe der Magnetstreifen der Karte ausgelesen und am Automaten selber die PIN ausgespäht werden kann.

- Die Eingabe der PIN grundsätzlich - zum Beispiel auch in Kaufhäusern und Tankstellen - mit der freien Handfläche abdecken.

- Den Karteneinzug genau anschauen. Sitzt dieser schräg, ist dieser gar locker, so können das bereits Anhaltspunkte für eine Manipulation des Automaten sein. Folglich - kein Geld dort abheben und sofort die Polizei umgehend informieren. Es ist durchaus möglich, dass sich die Täter noch im näheren Bereich der Bank aufhalten.

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