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Weniger Verstöße: Polizei und Zoll kontrollieren an der Zuckerfabrik

Weniger Verstöße : Polizei und Zoll kontrollieren an der Zuckerfabrik

Nach den gemeinsamen Kontrollen Mitte November überprüften Polizei und Hauptzollamt Aachen erneut Anlieferfahrzeuge zur Zuckerfabrik.

Während der Zoll die Schwerpunkte auf Schwarzarbeit, Mindestlohn und diverse Betrugsarten im Lohnsektor legte, nahm die Polizei die technischen Vorrichtungen der Fahrzeuge, Sozialvorschriften sowie verhaltensrechtliche Bereiche unter die Lupe.

Das Fahrzeugaufkommen war diesmal geringer. Es wurden 23 Lkw und elf Traktoren angehalten und kontrolliert. Zudem wurden aus polizeilicher Sicht weniger Verstöße festgestellt. Außer einem verlorenen Kennzeichen, zwei nicht gesteckten Fahrerkarten, zwei fehlenden 40 km/h-Schildern an Anhängern, einer schlechten Ladungssicherung, einer defekten Bremsanlage und zwei mangelhaften Reifen wurden keine weiteren Verstöße beanstandet.

Bemerkenswert bleibt die Situation, als ein Landwirt mit Gespann in die Kontrollstelle einfuhr. Danach wurde festgestellt, dass ein Teildefekt der Bremsanlage des Anhängers vorlag, dieser mit einem 25 km/h-Schild ohne Folgekennzeichen geführt wurde und ein Reifen so weit abgenutzt war, dass kein Profil erkennbar war. Aufgrund des geringen Tempos von 25 km/h wurde dem Landwirt gestattet, mit leerem Anhänger zurück zum Hof zu fahren. Als der Landwirt die Fabrik verließ, fuhr er vor einem Zivilfahrzeug des Zoll. So wurde festgestellt, dass er sich nicht an die 25 km/h hielt, sondern mit 40 km/h unterwegs war, so dass ein Verstoß nach dem Pflichtversicherungsgesetz hinzukommt.

(red)