Jülich/Düren: Polizei in Jülich wird räumlich verkleinert

Jülich/Düren: Polizei in Jülich wird räumlich verkleinert

Manchmal ist die Welt ungerecht. Während die Polizeibeamten in der Dürener Behörde eng zusammenkauern und um jeden Quadratmeter Platz kämpfen, können die Kollegen in Jülich fangen spielen und fast jeder Akte einen eigenen Raum zuweisen - bildlich gesprochen.

Kurzum: In der Herzogstadt ist die Residenz der Ermittler deutlich zu groß. Das hat den Kreis Düren veranlasst, den Mietvertrag zu kündigen. Eine neue Bleibe gibt es indes noch nicht.

Die räumliche Verkleinerung gehe auf keinen Fall mit einer personellen Verkleinerung einher, sagte der Behördenchef nach einer Lagebesprechung in Jülich diese Woche - und deutete auch Verbesserungen für Düren an.

Der Landrat sieht als „primäre Option” die Bündelung verschiedener Dienststellen unter einem Dach - und zwar zusammen mit der Stadt Jülich. „Das Neue Rathaus ist gealtert, befindet sich in einem energetisch desolaten Zustand und müsste mit Millionen-Aufwand ertüchtigt werden”, sagte Spelthahn, der auch einen möglichen Folgebau ansprach: das Dienstleistungszentrum.

Der Stadtrat hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, mit deren Ergebnissen er sich im Mai beschäftigen wird. Aus Sicht der Polizei wäre nicht nur das dann maßgeschneiderte Raumangebot von Vorteil, sondern auch die größere Innenstadtnähe.

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