Lich-Steinstraß: Pokalhalbfinale: Lich-Steinstraß empfängt Freiladenhoven

Lich-Steinstraß: Pokalhalbfinale: Lich-Steinstraß empfängt Freiladenhoven

Ein Kräftemessen zwischen Mittelrheinliga und Landesliga erwartet die Zuschauer am Mittwoch (19.30 Uhr) im Möhnewinkel. Zum Halbfinalspiel im Bitburger-Kreispokal reist Borussia Freialdenhoven zur gastgebenden Germania. Für beide Trainer bietet sich die Gelegenheit, Formationen und Spieler zu testen.

Denn der Verlierer ist keinesfalls aus dem Wettbewerb. Nach den Regeln nimmt auch der Dritte im Kreispokal noch am Pokalwettbewerb auf Mittelrheinebene teil. In der zweiten Begegnung empfängt A-Ligist Germania Binsfeld am Mittwochabend den Mittelrheinligisten Viktora Arnoldsweiler. Es ist zu erwarten, dass Arnoldsweiler sich kaum eine Blöße geben wird, zumal die Mannschaft am Wochenende den Saisonauftakt gegen Euskirchen verpatzte.

„Ich werde mehr Spieler einsetzen, die sich noch beweisen müssen“, legte Borussen-Coach Wilfried Hannes die Karten offen. Eine Stamm-Elf hat der Trainer bislang noch nicht, jeder Spieler solle seine Chance bekommen, seine Leistung zu zeigen. „Natürlich wollen wir gewinnen, aber auch der Verlierer hat noch gute Chancen“, sagte Hannes mit Blick auf Binsfeld.

Ähnlich geht auch Lich-Steinstraß‘ Trainer Jasco Coralic in die Partie. „Die Aufstellung ergibt sich fast von selbst“, klang er nüchtern angesichts einiger Verletzter bei der Germania. Der Bosnier sieht jedoch keinesfalls in der Auseinandersetzung ein Trainingsspiel, denn am kommenden Wochenende gehe die Meisterschaft in die nächste Runde. Und dafür sucht Coralic noch nach seiner Ideal-Aufstellung. Die hat auch Trainer Hannes noch keinesfalls. „Die Mannschaft beim ersten Saisonspiel ist bei mir nie die Stammelf. Die habe ich erst noch einigen Spieltagen.“

Für die Zuschauer bedeutet das eine abwechslungsreiche Begegnung, bei der viele Spieler den Ehrgeiz zeigen werden, sich für ihre weitere Aufstellung zu empfehlen. Um 19.15 Uhr empfängt der A-Ligist Germania Binsfeld die Mannschaft von Trainer Bernd Lennartz. Dass man krasser Außenseiter ist, stellt Trainer Peter Schweiler heraus. „Schon alleine auf Grund unserer Personalsituation“, fehlen laut Eschweiler am Mittwochabend einige Leistungsträger. So möchte der aktuelle Aufsteiger die Partie „moderat“ gestalten, schlichtweg die sich anbahnende Niederlage in Grenzen halten.

Dagegen zählt für Lennartz nur ein Sieg. „Über alles andere brauchen wir nicht zu sprechen“, sagt er auch vor dem Hintergrund, dass er angesichts des misslungenen Saisonstart mit dem 0:1 in Euskirchen nun darauf eine klare Antwort erwartet.

(tm/hfs.)