Jülich: Pferdestall in Flammen: Sieben Ponys kommen ums Leben

Jülich: Pferdestall in Flammen: Sieben Ponys kommen ums Leben

Ein brennender Pferdestall ist am Sonntagmorgen in Bourheim für sieben Ponys zur tödlichen Falle geworden. Ein aufmerksamer Dorfbewohner entdeckte kurz nach 7 Uhr aufsteigenden Rauch aus einem als Stall genutzten Anbau der Bourheimer Burg.

Mitbürger schafften es noch vor Eintreffen der Feuerwehr mehrere Ponys aus einem Anbau zu befreien, die dann in Panik auf die Straße liefen. Schnell brannte auch dieser Gebäudeteil in voller Ausdehnung. Rund 60 Wehrangehörige der Löschzüge 1 und 2 der Feuerwehr Jülich kämpften gegen die sich ausdehnenden Flammen. Für die sieben Kleinpferde, die sich in den hölzernen Stallungen befanden, kam jede Hilfe zu spät.

Tragödie in Bourheim: Sieben Pferde sterben in dem brennenden Stall. Foto: Horrig

Zum ersten Löschangriff nutzte die Wehr das Löschwasser aus den Tanklöschfahrzeugen, bis dass aus dem Dorf die Wasserversorgung aufgebaut wurde. Nach ersten Erkenntnissen verbrannten auch Kutschen, die in dem ausgebrannten Gebäude standen. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und nahm die Ermittlungen zur Ursache auf. Nach ersten Polizeiinformationen wird der Sachschaden auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Tragödie in Bourheim: Sieben Pferde sterben in dem brennenden Stall. Foto: Horrig

Zeitgleich mit den Löscharbeiten in Bourheim erreichte ein weiterer Alarm die Feuerwache Jülich. Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf der Neusser Straße in Jülich wurden auf einen Alarm eines Heimbrandmelders aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Diese kam mit dem Hubrettungsfahrzeug mit Teleskopbühne des Forschungszentrums Jülich und einem Tanklöschfahrzeug. Schnell stellte sich heraus, dass ein angebranntes Brötchen in der Mikrowelle den Melder auslöste.

(ma.ho./red)
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