Ordnungsamt soll neue Radwege in Jülich zügig markieren

Römerstraße, Oststraße und Wiesenstraße : Ordnungsamt soll neue Radwege in Jülich zügig markieren

Für eine Verbesserung der Radverkehrssicherheit macht sich die Jülicher CDU stark. Sie hat im Rahmen der Verabschiedung des aktuellen Doppelhaushaltes für 2019/20 einen entsprechenden Antrag gestellt, auf der Römerstraße, Wiesenstraße und Oststraße Radverkehrsstreifen einzuzeichnen und die entsprechenden Gelder für die Maßnahme bereitzustellen.

„Die in den letzten Jahren durchgeführten Maßnahmen zielten bereits auf eine Erhöhung des Radverkehrsanteils auf den wesentlichen, beruflich genutzten Pendlerstrecken  ab. Dafür wurde vor allem die Verkehrssicherheit für Radfahrer verbessert. Die bisherigen Rückmeldungen waren sehr positiv und sind ein Anlass, die Maßnahmen auf weitere Strecken auszuweiten“, argumentiert CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Capellmann. Als effektiv und kostengünstig habe sich dabei die Einzeichnung von  Radverkehrsstreifen erwiesen.

Häufig geäußerter Wunsch

Auf positive Rückmeldungen verwies im Rat auch Beigeordneter Martin Schulz. Bei der ersten Bürgerveranstaltung zum Integrierten Handlungskonzept (InHK) der Stadt sei der Wunsch nach verbesserten Radwegeverbindungen einer der am häufigsten geäußerten Wünsche für Jülich.

Engpässe in der Römerstraße?

„Wir werden die Radverkehrsstreifen für die Wiesen- und die Oststraße in die Vorschläge zum InHK einfließen lassen und berücksichtigen. Weil die Römerstraße eine Landesstraße ist, müssen wir mit Straßen NRW Kontakt aufnehmen“, erklärte gestern auf Anfrage ein Sprecher des Ordnungsamtes. Apropos Römerstraße: dort könnte es deutlich problematischer sein, Radwege auf der Straße zu markieren. Die Römerstraße ist weniger breit, es gibt beidseitig Parkplätze und im Bereich des Mädchengymnasiums und der Eisenbahnüberführung Engpässe, die auch zu einer Unterbrechung der Radwege führen könnten.

Den Zeithorizont der Umsetzung hatte man sich in der CDU-Fraktion allerdings anders gedacht: „Wir wollen mit dieser Maßnahme nicht bis Ende 2020 warten, sondern gehen von einer kurzfristigen Umsetzung des Stadtratsbeschlusses durch die Verwaltung aus“, stellt Peter Capellmann klar. Für seine Partei ist aber auch klar, dass dies nur ein erster Schritt ist und im Rahmen des InHK weitere Schritte folgen müssen.

(bugi)
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