Jülich: Oben und unten geht‘s in der A-Liga eng zu

Jülich : Oben und unten geht‘s in der A-Liga eng zu

Drei Spieltage vor Saisonende ist in der Fußball-Kreisliga A eigentlich noch nichts entschieden. Das gilt für die Meister- wie auch die Abstiegsfrage.

Mit dem SV Kelz steht erst einer der drei Absteiger fest — wenn es denn dabei bleibt. Um die Meisterschaft wird ebenfalls noch heftigst zwischen Spitzenreiter SG Voreifel und dem TSV Düren gerungen. Ein Gerangel, das sich Schwarz-Weiß Titz von Tabellenplatz fünf aus ruhig anschauen kann. Mit dem 2:1-Erfolg gegen den FC Düren 77 schaffte der Aufsteiger bisher 47 Punkte. Ein überragendes Ergebnis, was auch Trainer Renardo Schiffer so einschätzt. „Unser Heimsieg geht aufgrund der zweiten Hälfte völlig in Ordnung. Wir hätten den Siegtreffer viel früher machen müssen, aber leider wurden unsere Konter nicht konsequent zu Ende gespielt.“

Dabei hatten die Schwarz-Weißen bereits ab der zweiten Minute nach einem verfehlten Rückpass, den der FC zum Tor nutzte, hinten gelegen. „Aber bis zur Pause hatten wir keine zwingende Ausgleichschance, es war ein verhaltenes Spiel von beiden Seiten“, kommentierte Schiffer den ersten Durchgang. Erst nach der Pause drückte Titz und erspielte sich auch ein Übergewicht mit vielen hochkarätigen Tormöglichkeiten. Erst Recht nach dem 1:1-Ausgleich durch den Kopfballtreffer von Francesco Alberga. Aber die heimischen Fans mussten bis fünf Minuten vor dem Abpfiff warten, ehe Tayfun Özer mit einem verwandelten Foulelfmeter den 2:1-Siegtreffer platzierte.

„Was vollkommen in Ordnung ging“, so Trainer Schiffer, der den Rest der Saison mit dem kommenden Spiel beim TuS in Schmidt — die A-Liga genießt ein spielfreies Pfingstwochenende — ziemlich gelassen entgegensehen darf. Der unterlegene FC Düren, der den weiteren Ligaerhalt gesichert hat, genießt Heimrecht gegen den Hambacher Spielverein.

(hfs.)