Jülich: Nur die Jülicher Abfallgebühren steigen

Jülich: Nur die Jülicher Abfallgebühren steigen

Ohne Diskussionen hat der Haupt- und Finanzausschuss die Gebührenvorschläge der Stadtverwaltung in seiner Sitzung am Montagabend passieren lassen. Die Zahlpflichtigen in der Stadt Jülich dürfen sich — außer bei der Abfallbeseitigung — auf sinkende Abgaben einstellen. Winterdienst, Straßenreinigung und Abwasserentsorgung werden günstiger.

Wie bereits berichtet, steigen die Abfuhrgebühren für Haushaltsmüll und Bioabfall auf breiter Front. Hintergrund ist eine neue europaweite Ausschreibung der Abfallbeseitigung. Nach Angaben der Stadtverwaltung erhöhen sich die reinen Abfuhrpreise ab Mai um 60 Prozent (Restmüll) und 90 Prozent (Bioabfall). Sie machen aber lediglich einen Teil der Kosten aus, so dass die Restmüllentsorgung für die Gebührenpflichtigen „nur“ zwischen zwei und zehn Prozent teurer wird. Die Steigerung beim Bioabfall fällt je nach Gefäßgröße mit gut 14 und über 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr heftig aus.

Die Mittagsverpflegung der Kinder und Jugendlichen in Kindertagesstätten und Schulen wurde von der Stadt subventioniert — und wird es weiterhin. Sowohl der Ausschuss für Jugend, Familie, Schule, Sport und Soziales als auch der Finanzausschuss billigten fast unveränderte Sätze — lediglich an zwei Grundschulen steigt der Betrag auf die Summe, die auch in anderen Ganztagsgrundschulen berechnet wird. An Kitas werden 2 Euro pro Tag fällig, an allen OGS 3 Euro pro Tag, an Sekundarschule und Gymnasium Zitadelle 3,30 Euro pro Tag. Die Verwaltung hatte etwas höhere Sätze empfohlen.

(-vpu-)
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