Jülich: NRW-Stiftung unterstützt Jülich-Opladener-Projekt

Jülich: NRW-Stiftung unterstützt Jülich-Opladener-Projekt

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Opladener und Jülicher Geschichtsverein einen Zuschuss von bis zu 30.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem Geld soll die geplante Ausstellung „Das preußische Jahrhundert — Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“ gezeigt und ein Ausstellungskatalog finanziert werden. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung.

Die geplante Ausstellung ist Teil der Feiern zu „200 Jahre Preußen im Rheinland“ und mache das komplexe Geschichtsthema auf lokaler Ebene verständlich, so die Stiftung. Im Fokus stehen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung beider Orte. Jülich war zu Beginn des 19. Jahrhunderts wichtige Festungsstadt, Sitz einer Garnison und lag an einer Transitstrecke. Opladen war eine kleine Ackerbürgerstadt. Im Laufe des Jahrhunderts verändert sich durch die Preußen die Situation. Thematische Schwerpunkte sind Herrschaftsstrukturen, Stadt- und Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaft sowie kulturelle und soziale Aspekte, konfessionelle Konflikte und Migration.

Die Schau wird 2016 von Juli bis Dezember zeitgleich in der Zitadelle Jülich und in der Villa Römer in Leverkusen gezeigt. Schirmherrin ist Regierungspräsidentin Gisela Walsken.