Neuer "Jülich-Rekord" mit 40,3 Grad

40,3 Grad gemessen : „Jülich-Rekord“ registriert

Mit 40,3 Grad hat die Wetterstation des Forschungszentrums Jülich (FZJ) am Donnerstag zwischen 15.10 und 15.20 Uhr die höchste je registrierte Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im FZJ 1961 gemessen.

Der Höchstwert am heißen Mittwoch, als das benachbarte Geilenkirchen einen neuen deutschen Rekord gemeldet hatte, lagen dagegen „nur“ bei 38,4 Grad, was FZJ-Meteorologe Dr. Axel Knaps (Bild) auf die Lage der Station im Wald zurückführt. Damit war der bisherige Rekordwert von 2015 nicht erreicht, als die Quecksilbersäule einen Höchststand von 38,7 Grad erreicht hatte. Erst die anhaltende Hitze, die Hoch Yvonne auch ins Jülicher Land gebracht hat, führte am Donnerstag zum deutlichen Ausschlag nach oben, der zwar keinen neuen Rekordwert für Deutschland ergab, aber auf jeden Fall für die Herzogstadt und das Jülicher Land. Das FZJ nahm das Wetter in all seinen Ausprägungen wie Windrichtung, Luftdruck, -feuchte und -temperatur 1961 in den Blick, um die Ausbreitung von Radioaktivität abschätzen zu können.

(ahw)
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