Titz: Neue EDV für die Titzer Hauptschule

Titz: Neue EDV für die Titzer Hauptschule

Auf einem Medienkonzept der Stadt Jülich fußt die städtische Kooperation mit den Gemeinden Niederzier und Titz und der Kommunalen Datenverarbeitungszentrale Rhein-Erft-Rur (KDVZ). Gespräche mit der Stadt Linnich in der Sache sind bereits gestartet.

Frucht der Zusammenarbeit ist der in der GHS Titz erfolgte Austausch der „überalterten EDV-Anlage durch eine zeitgemäße moderne Technik nach reellen Standards”, wie es der Titzer Bürgermeister Josef Nüßer ausdrückte. Ein vertraglich geregelter Support mit der KDVZ, gewartet von Fachpersonal der Stadt Jülich, war die wirtschaftlichste Lösung.

Die Anlage besteht aus einem auch als Tafel nutzbaren Smartboard, 20 Computern mit Zubehör auf entsprechenden Tischen, einem mobilen Medienwagen und drei Beamern.

Erneuert ist zudem das komplette Verwaltungs- und Schulnetzwerk. Auf weniger als 50.000 Euro bezifferte der Titzer Beigeordnete Jürgen Frantzen die Gesamtkosten und war stolz darauf, im Budget geblieben zu sein.

Die übrigen Schulen der Gemeinde sollen entsprechend dem Alter ihrer Ausstattung in dieses Support-Modell einbezogen werden, fassten die beiden Leiter der Gemeinde Titz zusammen. Schulleiterin Stefanie Törkel-Howlett zeigte sich von den gestiegenen Chancen zur Berufsorientierung und individuellen Förderung begeistert.

Ihr „ganz großes Anliegen” ist die Internetsicherheit, die der Lehrer durch ein bedienerfreundliches „tool” gewährleisten kann. Sehr engagiert habe sich zudem das Lehrerkollegium gezeigt, das nunmehr „den pädagogischen Horizont durch die gute Ausstattung immens erweitern kann”.

Dies betonte der Projektverantwortliche für den EDV-Schulsupport, Richard Schumacher. Beispielhaft demonstrierte er die virtuelle Sezierung eines Frosches auf dem Smartboard im Rahmen des Biologieunterrichts. Die neue Anlage im Computerraum wird auch von der VHS genutzt.

Mehr von Aachener Zeitung