Jülich: Nahost-Korrespondent spricht in Jülich

Jülich: Nahost-Korrespondent spricht in Jülich

„Mare nostrum“ — unser Meer, nannten die Römer das Mittelmeer. Und auch heute im 21. Jahrhundert ist das Mittelmeer „vor unserer europäischen Haustür. Es ist auch für unser Schicksal mitbestimmend, wenn es rund um das Mittelmeer ,brennt‘“, sagt Nahostkorrespondent Ulrich Sahm.

Seit rund 40 Jahren berichtet er mit Dienstsitz in Jerusalem aus Israel und dem Nahen Osten. Seit 40 Jahren erlebt er das Wechselbad zwischen Krieg und Frieden hautnah. Er schildert nächste Woche seine Sicht der Dinge in Jülich.

Ulrich Sahm versucht, den Deutschen die fremdartigen Mentalitäten im Nahen Osten „zu übersetzen“. Er kritisiert auch deutsche Medien, die sich schwer tun, die Politik in Israel, den Kampf der Palästinenser, die Politik in Ägypten und Syrien verständlich zu präsentieren.

Er bietet Denkanstöße, die helfen, den komplexen Nahostkonflikt etwas besser zu verstehen. Die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz hat ihn eingeladen, im Rahmen der jüdischen Woche seine Sicht zu vermitteln.

Die Veranstaltung mit Diskussion findet statt am Montag, 14. Oktober, um 19.30 Uhr im „Spiegelsaal“ des Jülicher Kaiserhofs (Bahnhofstraße). Der Eintritt ist frei. Die Jülicher Gesellschaft erbittet als Beitrag zur Finanzierung eine Spende von fünf Euro. Dieser freie Eintritt soll es auch jungen Menschen ermöglichen, sich ein eigenes Bild zu machen.

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