Linnich: „Musik ohne Grenzen” in Linnich: Marder erfreut Jazzliebhaber

Linnich: „Musik ohne Grenzen” in Linnich: Marder erfreut Jazzliebhaber

In Linnich schon längst kein Unbekannter mehr ist Josif Marder. Schon mehrfach erfreute der Pianist, der 1946 in der Ukraine geboren wurde, von 1969 bis 1974 am Konservatorium in Leningrad studierte und seit 2001 in Deutschland lebt, auf Einladung des Vereins „Kultur ohne Grenzen” die Linnicher Musikfreunde.

Erstmals saß er im Haus der Familie Barkhoff am Klavier, dann spielte er vor zahlreichen Zuhörern im Rathaus der Stadt Linnich, und nun war er in der Aula der Gemeinschaftshauptschule Linnich zu hören.

Dort, so hatte die Vorsitzende des Vereins „Kultur ohne Grenzen”, Marijke Barkhoff-Freeling, nämlich erfahren, stehe ein Flügel, den man nutzen konnte. Und so waren zahlreiche Gäste trotz des herrlichen Wetters gekommen, um den Pianisten wieder einmal zu hören. Breit gefächert ist sein Repertoire, das von Klassik bis Pop reicht.

Hatte er bisher in Linnich die Klassikfreunde verwöhnt, so durften sich nun alle Jazzliebhaber freuen. Von eigenen Stücken wie „Mimosenschlaf” oder „Komm zu mir”, „Ragtime” oder einem Bosa Nova spannte er den musikalischen Bogen zu bekannten Größen der Jazzszene wie Duke Ellington, Dave Brubeck, Stan Getz oder Cole Porter.

Dabei überraschte er seine Zuhörer mit ganz eigenen Improvisationen, die er mit lockerer Hand und viel Gefühl vortrug.

Mehr von Aachener Zeitung