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Änderung ab 1. Januar: Müllgebühren in Jülich sinken deutlich

Änderung ab 1. Januar : Müllgebühren in Jülich sinken deutlich

Sowohl die Restmülltone als auch die Abfuhr der Biotonne soll im kommenden Jahr für die Bürgerinnen und Bürger billiger werden.

Die Müllgebühren in der Stadt Jülich werden zum 1. Januar deutlich sinken. Kostete die 60-Liter-Restmülltonne in diesem Jahr 92,88 Euro, werden im kommenden Jahr noch 81,84 Euro fällig. Bei der 120-Liter-Tonne sinkt die Gebühr von 151,44 auf 128,76 Euro ab.

Auch bei der Biotonne sinken die Kosten. Das 120-Liter-Gefäß wird statt 89,04 dann 67,32 Euro kosten. Das ist eine Ersparnis von knapp 25 Prozent. Die Stadt gibt damit die Gebührensenkung seitens des Zweckverbandes Entsorgungsregion West weiter. Davon profitieren Hausbesitzer unmittelbar, Mieter müssen in der Nebenkostenabrechnung weniger für Müllgebühren bezahlen.

Für Nutzer kleinerer Tonnen im Restmüllbereich hätte die Gebührensenkung allerdings noch deutlicher ausfallen können. So hatte die Stadt zusätzlich eine zweite Gebührenvariante nach Volumen berechnet. Danach hätte das 60-Liter-Gefäß 2023 nur 62,88 Euro gekostet und wäre im Vergleich zu 2022 fast ein Drittel günstiger gewesen. Bei dieser Berechnung hätte die 120-Liter-Tonne dann das Doppelte, das 240-Liter-Gefäß das Vierfache gekostet.

Von dieser Lösung hat die Politik allerdings Abstand genommen, weil die Müllabfuhr künftig in Eigenregie erfolgen soll. Dazu will die Stadt gemeinsam mit der Stadt Bergheim eine neue Gesellschaft gründen, die die Aufgaben der Abfallentsorgung bündeln soll. Dann werde es ohnehin auch eine Diskussion über die Frage geben müssen, wie die Gebühren künftig kostendeckend abgerechnet werden.

(bugi)