Jülich: Motorradfahrer stirbt nach Unfall auf A44

Jülich: Motorradfahrer stirbt nach Unfall auf A44

Bei einem schweren Unfall im Autobahndreieck Jackerath ist ein 50-jähriger Motorradfahrer am Dienstagabend nach Angaben der Autobahnpolizei tödlich verletzt worden. Mehrere Unfallzeugen stoppten noch und versuchten, den Schwerstverletzten am Leben zu halten - doch ohne Erfolg.

Gegen 21.15 Uhr kollidierte die Yamaha des 50-Jährigen mit einer Schutzplanke, heißt es im Polizeibericht. Der Mann kam von der Autobahn 61 aus Richtung Venlo und befuhr die Verteilerfahrbahn auf die A44 in Richtung Lüttich/Koblenz.

Laut „Spurenbefund“ bremste der 50-Jährige nach dem Durchfahren einer Rechtskurve in der unmittelbar darauffolgenden Linkskurve sehr stark ab. Die schwere Maschine geriet außer Kontrolle und prallte gegen die rechte Seitenschutzplanke. Der Yamaha-Fahrer blieb mit schwersten Verletzungen im Grünbankett jenseits der Schutzplanke liegen.

Mehrere nachfolgende Verkehrsteilnehmer hielten an, sicherten die Unfallstelle ab und leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Ersthilfe. Trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen eines Notarztes erlag der 50-Jährige jedoch noch am Unfallort seinen Verletzungen, wie die Polizei weiter mitteilt.

Zwei der drei Fahrstreifen mussten zeitweise gesperrt werden. Das völlig zerstörte Motorrad wurde sichergestellt.

(red)
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