Elsdorf/Titz: Motocross-Rennen auf der Sophienhöhe

Elsdorf/Titz : Motocross-Rennen auf der Sophienhöhe

„Man kommt von diesem Sport nie ganz los. Wenn man Erfolge sieht, trainiert man halt dafür“. Das sagte Berthold Bongard aus Hompesch, der am Samstag an der 48. Deutschen Amateur Moto-Cross Meisterschaft (DAMCV) aller Klassen des MSC Arnoldsweiler teilnahm.

Sie wurde auf der vereinseigenen Rennstrecke an der Sophienhöhe zwischen Rödingen-Höllen und Elsdorf durchgeführt. In beiden Nennungsläufen seiner Veteranenklasse mit 20 Startern qualifizierte sich der 50-Jährige auf seiner Kawasaki mit der Startnummer 768 für den MCC Neukirchen-Vluyn auf dem zweiten Platz. Vor einer Woche fuhr er in Belgien sogar als Erster ins Ziel ein.

Nach 20 Jahren Pause wegen schwerer Verletzung landet der 50-jährige Berthold Bongard aus Hompesch auf dem zweiten Platz in der Veteranenklasse. Foto: Jagodzinska

„Ich bin zufrieden. Natürlich versucht jeder, Erster zu werden“, meinte Bongard, der beruflich in Titz Getränkeabfüllanlagen betreut. Der erstplatzierte „Luc Perdieus (MCC Vosswinkel) ist ja schon seit Jahren drin“. Spektakulär ist Bongards Erfolg nach 20 Jahren Pause aufgrund einer schweren Verletzung 1997 als Starter für den MSC Arnoldsweiler. 2017 fand er dann beim „Spaßturnier Race of Legend“ wieder Spaß am Motocross und ist seitdem wieder ganz vorne dabei.

In allen Klassen wurden spannende Rennen geboten, ein Beispiel sind die schon fast traditionellen Zweikämpfe der Frontfahrer in der MX2 Jugend, Steven Hartwig aus dem MSC Arnoldsweiler und Jannik Schütz aus dem MCC Weilerswist.

Seitenwagen im Mittelpunkt

Am Sonntag wurde in jeweils drei spektakulären Läufen die IMBA Europameisterschaft (International Motor Bike Association) der Seitenwagen unter zehn Nationen ausgetragen. Das Favoritenfeld war mit Teams aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich breit angelegt. Insgesamt gingen an beiden Tagen unter optimalen Bedingungen 310 Starter in 16 Klassen auf die 1700 Meter lange Sand/Kies-Strecke mit 15 Kurven, ferner einem großen und zehn kleinen Sprunghügeln. Im hinteren Bereich war die Strecke für die Rennen zur vollen Zufriedenheit der Biker modifiziert worden. In den Pausen zwischen Pflicht und Zeittraining und den Rennen und während der Rennläufe wurde die sandige Strecke per Traktor gewässert. Den Fahrern stand danach eine zusätzliche Proberunde zu.

(ptj)