Kirchberg: Monkartnommedaach erheitert die Gäste

Kirchberg: Monkartnommedaach erheitert die Gäste

Es ist ein fester Termin für alle Mundartfreunde. Alljährlich zwei Wochen vor Ostern lädt der Verein zur Pflege des heimatlichen Brauchtums Kirchberg und seine Mundartgruppe zum „Monkartnommedaach“ in die Kirchberger Bürgerhalle ein.

Akribisch hatten Veronika Loevenich, Margret Vaßen, Irmgard Steffens, Elisabeth Wolff, Maritta Kieven, Achim Cormann, Fred Esser, Herbert Johnen und Helmuth Kieven sich auf diesen Tag vorbereitet, in der entsprechenden Mundartliteratur gekramt, einiges umgeschrieben, so manche Geschichte selbst verfasst und natürlich eifrig geprobt. So war ein buntes abwechslungsreiches Programm mit Gedichten und Geschichten und dem einen oder anderen Sketch zustande gekommen.

Vor anheimelnder Kulisse, man fühlt sich in ein Wohnzimmer versetzt, erzählten die Mundartfreunde von ihren Ausflügen ins Kino, dem Versuch, einen Führerschein zu erlangen, oder vom Traum eines Tänzers. Sie nahmen die Zuhörer mit auf den Fußballplatz und zur Aerobicstunde, zum Schützenfest oder ließen sie am Ruhestand teilhaben. Eine Taufe ohne Täufling, den hatte man im Auto vergessen und eine Kommunion rundete das Programm ab.

Es gab eine Menge zum Lachen oder Schmunzeln. Bei so manch einem wurden sicher auch alte Erinnerungen wach. Während der Vorsitzende Achim Cormann noch die Gäste begrüßt hatte, so blieb seiner Stellvertreterin Margret Vaßen das letzte Wort, doch nicht ohne mit allen Anwesenden gemeinsam „et Kirchberg Leed“ anzustimmen.

(Kr.)
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