Jülich: Mittwochsclub: Der Dreißigjährige Krieg in Jülich

Jülich : Mittwochsclub: Der Dreißigjährige Krieg in Jülich

Im Rahmen des „Mittwochsclubs“ von Jülicher Geschichtsverein und Museum Zitadelle findet in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich ein weiterer Vortrag statt. Er ist Teil einer Reihe von Vorträgen, die sich im Jahr 2018 mit Marksteinen deutscher Geschichte aus rheinischer Perspektive beschäftigen.

Guido von Büren (Jülich) referiert so am Mittwoch, 31. Januar, um 19.30 Uhr, über das Thema: „1648: Der Dreißigjährige Krieg und sein Ende im Rheinland“.

Mit dem in den Städten Münster und Osnabrück im Jahr 1648 geschlossenen „Westfälischen Frieden“ endete der Dreißigjährige Krieg. Aus rheinischer Perspektive reichte der Konflikt aber noch weiter zurück.

Bereits seit 1568 hatte der spanisch-niederländische Krieg, der sogenannte Achtzigjährige Krieg, das Rheinland phasenweise schwer in Mitleidenschaft gezogen. Obgleich der König von Spanien im Vertrag von Münster die Souveränität der Niederländischen Generalstaaten anerkannte, blieben zahlreiche strategisch wichtige Städte im Rheinland, darunter Jülich, von spanischen Truppen besetzt. Auch wenn zwischen 1618 und 1648 das Rheinland im Windschatten der großen militärischen Aktionen des Dreißigjährigen Kriegs blieb, drangsalierten Truppendurchzüge permanent die Bevölkerung auf dem Lande. Die Reichsstadt Köln dagegen profitierte vom Waffenhandel mit allen Kriegsparteien.

Außerdem kam ihr zugute, dass sie als ein bedeutendes Zentrum der diplomatischen Aktivitäten fungierte, die parallel zu den Kriegszügen stattfanden.

Der Eintritt zu diesem ersten Mittwochsclub in Jülich im Jahr 2018 ist frei.

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