Mittelrheinliga: Borussia Freialdenhoven beim SV Bergisch Gladbach

Borussia Freialdenhoven : Ein Schlagabtausch auf hohem Niveau

Es war ein Kräftemessen auf hohem Niveau, immerhin spielte ja auch der Zweite gegen den Dritten. Am Ende blieb es bei der Platzverteilung, auch wenn Borussia Freialdenhoven beim SV Bergisch Gladbach mit 1:2 den Kürzeren zog.

„Ich ärgere mich vor allem, weil wir gut gespielt haben, aber dann doch mit leeren Händen die Heimreise antreten“, klagte Trainer Wilfried Hannes hinterher. Über weite Strecken hatten sich beide Mannschaften einen Schlagabtausch auf hohem Niveau geliefert. „Aber wenn du bei so einem Spiel Fehler machst, dann bestraft dich der Gegner sofort“, wusste Hannes die Antwort auf die Niederlage.

Die Fehler unterliefen der Abwehr der Borussia in der 74. Minute bei einem Freistoß von der rechten Seite. Da ließ ein Verteidiger seinem Gegenspieler zu viel Raum, Claudio Heider konnte mühelos einschieben. Der Treffer war umso ärgerlicher, als die Borussia nur zwei Minuten zuvor in Führung gegangen und auf dem besten Wege zu drei Punkten war. Einen Handelfmeter hatte Kevin Kruth in bewährter Manier sicher verwandelt.

Das Siegtor fiel indes einigermaßen kurios, denn bei einem Freistoß in Höhe des Mittelkreises ahnte wohl niemand, dass der Ball den direkten Weg ins Tor finden würde. Allerdings trat Ceng Durgun das Leder so weit in den Strafraum, dass die gesamte Borussen-Abwehr viel zu tief stand. Der Ball sprang einmal auf und war dann drin – dumm gelaufen.

„Danach glaubten einige Spieler wohl nicht mehr an den Ausgleich oder Sieg“, beschrieb Hannes die restlichen Minuten. Für die Gastgeber war ein Sieg Voraussetzung, wenn sie dem Tabellenprimus Wegberg-Beeck auf den Fersen bleiben wollten.

Für Freialdenhoven war es eine Prestigeangelegenheit. „Wir haben sehr gut gespielt, aber trotzdem verloren“, urteilte der Trainer. An den Tabellenplätzen hat sich indes nichts geändert, Borussia Freialdenhoven beendet als Dritter die Hinrunde.