Jülich: Mit Sieg im „Endspiel“ zieht Salingia den Kopf aus der Schlinge

Jülich: Mit Sieg im „Endspiel“ zieht Salingia den Kopf aus der Schlinge

Dass die Salingia aus Barmen das von Trainer Herbert Smolarski apostrophierte erste „Endspiel“ um den Klassenerhalt in Bourheim verdient mit 3:1 gewonnen hat, daran gibt es nach Ansicht der Beteiligten in beiden Lagern keinerlei Zweifel.

„Wenn man beide Halbzeiten betrachtet, dann geht der Sieg vollkommen in Ordnung“, sagte Bourheims scheidender Spielertrainer Dirk Lehmann, dessen Mannschaft bereits in der 1. Spielminute durch Jürgen Mantik die riesige Chance zur Führung hatte. „Aber die konnte er leider nicht nutzen“, ergänzte der Coach, der anschließend feststellte, „dass Barmen bis zur Pause klar dominierte“. So fielen denn auch das 1:0 nach einer halben Stunde und das 2:0 (63.) fast zwangsläufig. „Nach unserem 1:2 mussten wir direkt wieder nachlegen, aber das passierte nicht, die Konsequenz war das 1:3, womit die Partie gelaufen war“, erlebte Lehmann den Rest des Spiels mit im Bewusstsein, „dass Barmen energisch die Partie zu Ende gebracht hat“.

Das bestätigt Herbert Smolarski: „Wir haben ein sehr engagiertes Spiel abgeliefert. Eigentlich haben sich beide Seiten nichts geschenkt. Die Alemannia blieb durch Standards immer gefährlich, aber wir haben das gut gelöst“, lobte der Salingia-Coach sein Team, in dem seiner Auffassung nach Yannik Köhler herausragte. Aber der Barmener Trainer machte seinen Jungs noch ein weiteres Kompliment: „Wir haben eine sensationelle Rückrunde gespielt, haben 23 Punkte eingefahren, wobei nur zwölf in der Hinrunde geholt wurden“, rechnet Smolarski vor. Und freut sich nun auf das letzte Spiel vor eigenem Publikum gegen den SC Merzenich am Sonntag, wenn auch alle rechnerischen Zweifel — Barmen hat drei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz, dazu ein um acht Tore besseres Torverhältnis gegenüber Alemannia Lendersdorf — mit einem angedachten Heimsieg beseitigt werden sollen.

Bourheim als Tabellenzwölfter hat ebenfalls 34 Punkte, eine Tordifferenz von sieben Treffern auf Lendersdorf und trifft im Heimspiel auf den Türkischen SV Düren.

(hfs.)
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