Jülich/Düren: Mit Schweigeminute den Terroropfern Respekt gezollt

Jülich/Düren: Mit Schweigeminute den Terroropfern Respekt gezollt

60 Sekunden lang hielt am Montag um 12 Uhr ganz Deutschland, ganz Europa inne. Überall stoppten Menschen ihre Arbeit, legten Stifte nieder und gedachten der Opfer der Terroranschläge vom vergangenen Freitag in Paris.

Dem Appell der EU für eine gemeinsame Schweigeminute folgten auch viele Institutionen im Kreis Düren wie Verwaltungen und Schulen: „Paris, Du bist in unseren Gedanken und Gebeten“, war am Montagmorgen beispielsweise auf dem digitalen Schwarzen Brett der Sekundarschule Jülich zu lesen, wo die Anschläge am Montag auch Thema im Unterricht waren, der für die Gedenkminute unterbrochen wurde.

Schulleiterin Angelika Lafos war am Samstag froh, als sie gegen 11 Uhr von zwei Kollegen, die sich gerade in Paris aufhielten, das ersehnte Lebenszeichen erhielt.

Die Europaschule Mädchengymnasium Jülich hatte beim „Tag der offenen Tür“ am Samstag die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Schulleiterin Maria Bardenheuer ging bei ihrer Begrüßung auf die tragischen Ereignisse des Vorabends ein und wies gleichzeitig auf die Partnerschaft des MGJ mit einer Schule in Marseille ein.

Beim Austausch mit einer Schule in Metz stehen dem Gymnasium Zitadelle in Jülich kommende Woche Schülerinnen und Schüler aus Frankreich ins Haus, berichtete Schulleiterin Dr. Edith Körver, die am Montag per Durchsage die Schülerschaft auf die Gedenkminute für die unschuldigen Opfer einstimmte. Die wurde individuell in den einzelnen Klassen- und Kursräumen des Gymnasiums abgehalten, das sich über drei Schulgebäude erstreckt.

Ähnliche Bilder im Berufskolleg kaumännische Schulen in Düren. „Wir sind schockiert und traurig über die Ereignisse in Paris. Mit unseren Gedanken sind wir bei den Angehörigen der Opfer“, richtet sich Schulleiterin Elvira Pürling per Durchsage an ihre Schülerschaft. Und diese erhebt sich in den Klassenzimmern: Jeder Lehrer jeder Schüler lässt seine Gedanken zu den schrecklichen Bildern des Terrors wandern.

Auch in Verwaltungseinrichtungen wie dem Kreishaus wurde für eine Minute die Arbeit niedergelegt, um Betroffenheit, Mitgefühl und Solidarität für die Opfer der Anschläge zum Ausdruck zu bringen.

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