Jülich: Mit Ökopflanzenschutz auf den 1. Platz

Jülich: Mit Ökopflanzenschutz auf den 1. Platz

Mächtig frustriert sind sie im Vorjahr gewesen, schließlich ist für viel Arbeit kein Preis herausgesprungen. Aus Frust wurde Ansporn, der Ehrgeiz sei geweckt worden, schildern Marcus Imbert, zwölf Jahre alt, aus Bourheim und Albert Plum (13) aus Gevelsdorf. Deshalb sind sie nun erneut beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren” gestartet.

Es lohnte sich für die beiden Jungforscher. Denn sie vertreten das Gymnasium Haus Overbach beim NRW-Wettbewerb am 6. und 7. Mai in Recklinghausen. Im Rahmen des 11. Regionalwettbewerbs „Jugend forscht - Schüler experimentieren”, traten die beiden Gymnasiasten in der Schülerkategorie in der Sparte Biologie an. Als zwei von 53 Teilnehmer, die sich durch insgesamt 27 Arbeiten den Sprung auf die Landesebene erhofften.

Die beiden Jungforscher waren der Frage nachgegangen, ob Mais besser, schlechter oder gleich gut wächst und gedeiht, wenn er mit synthetisch hergestellten Spritzmittel, der „Chemiekeule”, behandelt wird, „oder aber, ob ein selbst hergestelltes Öko-Spritzmittel die gleichen Resultate erbringt”, klärte Albert Plum die Fragenden sehr detailliert und wissenschaftlich auf.

Dabei gingen die beiden Jungforscher konsequent vor. Der Mais, den Vater und Landwirt Plum in Gevelsdorf aussät wurde nicht untersucht. „Wir haben selbst Mais gesät, ein eigenes Spritzmittel hergestellt, und dieses im Vergleich mit dem herkömmlichen Spritzmittel angewendet und auf die jungen Keimlinge aufgebracht”, erklärte Marcus die vielfältigen Untersuchungsmethoden über einen Zeitraum von Mai bis September.

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