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Jülich: Mit „Nummer neun” auf Platz 2

Jülich : Mit „Nummer neun” auf Platz 2

Leidenschaftliche Leser gibt es immer noch viele, und viele von ihnen malen sich vielleicht aus, auf die andere Seite des Buches zu wechseln und selbst zu schreiben. Den Sprung in die Schriftstellerzone wagen hingegen nur wenige.

Dirk Eickenhorst hat#s gewagt - und gewonnen. Den 2. Preis nämlich bei einem Autorenwettbewerb, dem William-Voltz-Award.

„Ich schreibe schon länger”, erzählt der 39-jährige Jülicher und überlegt kurz: „Die erste Geschichte? Das muss vor 15, 16 Jahren gewesen sein.” Es war auch nicht der erste Autorenwettbewerb, an dem er teilgenommen hat. „Ich habe mal bei Tatort Eifel mitgemacht” - ein recht bekanntes Krimifestival. Unter einem Pseudonym ist eine echte Eickenhorst-Geschichte in der Heftroman-Reihe um den Geisterjäger „John Sinclair” erschienen.

Aber ausgerechnet beim Voltz-Award auf Platz 2 zu landen, freut den Science-Fiction- und Fantasy-Freund Eickenhorst besonders.

Voltz war einer der Stammautoren der erfolgreichsten Science-Fiction-Serie der Welt, Perry Rhodan, zu deren Stammlesern wiederum Dirk Eickenhorst gehört. Zu den Wettbewerbsanforderung zählte beispielsweise, dass die Geschichte nicht auf der Erde spielt.

Das erfüllte Dirk Eickenhorsts „Nummer neun” ebenso wie die zwingende Beschränkung auf 16.000 Zeichen. „Geschrieben habe ich Nummer neun in vier Stunden, und noch zweimal Korrektur gelesen.” Abgabe war Mitte August letzten Jahres. Kurz vor Weihnachten hatte die Jury sich entschieden: Platz 2. und 200 Euro an den Jung-Autoren aus Jülich.