Jülich: Mit Helm und Muskelkraft durch das Forschungszentrum

Jülich: Mit Helm und Muskelkraft durch das Forschungszentrum

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 zum Jahr der nachhaltigen Energie für alle ausgerufen. Das meint (unter anderem), dass Ressourcen geschont werden müssen, um die stetig wachsende Weltbevölkerung auch weiterhin mit Energie versorgen zu können. Das gilt im Großen wie im Kleinen.

Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) beschäftigt sich schon seit Jahren mit diesen Themen und ist in der Klimaforschung ebenso tätig wie in der Bioökonomie oder bei der Entwicklung von Brennstoffzellen.

Um hier auch nach außen aktiv zu werden, wirbt das FZJ zurzeit bei seinen Mitarbeitern, vor allem bei jenen, die in der direkten Nähe wohnen, doch statt mit dem Pkw mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Doch man geht noch einen Schritt weiter. Auch den zahlreichen Besuchergruppen soll deutlich gemacht werden, dass Ressourcen eingespart werden müssen.

Deshalb will man ihnen zukünftig anbieten, selbst aktiv sein und die Großeinrichtung mit dem Fahrrad erkunden, statt mit dem Bus von Institut zu Institut gebracht zu werden. Zu diesem Zweck wurden 50 Räder mit komplettem Sicherheitszubehör vom Helm bis zur Warnweste angeschafft.

Vor allem jenen Besuchern, die sich für die Jülicher Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit interessieren, soll diese Möglichkeit nahe gebracht werden. Ab sofort kann diese „Nachhaltigkeitstour” gebucht werden.

Zunächst einmal probierten nun Mitarbeiter der Vorstandsetage, der Öffentlichkeitsarbeit sowie Karsten Beneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Bürgermeister Heinrich Stommel und der Geschäftsführer des Technologiezentrums, Carlo Aretz, die Räder und die Tour aus. Sie müsste von vielen Gästen locker zu schaffen sein.

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