Linnich: Mit Heimbacher Ensemble durch fünf Jahrhunderte

Linnich: Mit Heimbacher Ensemble durch fünf Jahrhunderte

Eher außergewöhnliche Klänge waren in der evangelischen Kirche am Altermarkt in Linnich zu hören. Das Ensemble „Eifelblech”, dass sich mittlerweile über seine Heimatstadt Heimbach hinaus einen Namen gemacht hat, war dort zu Gast. Eifelblech, das steht für vier Trompeten, ein Waldhorn, drei Posaunen, ein Euphonium und eine Tuba.

Von Renaissance bis Pop

In dieser Zusammensetzung widmen sich die zehn Musiker vor allen Dingen der klassischen Musik aus den Zeiten der Renaissance und des Barocks. Doch auch vor modernen Stücken wie Pop oder Swing scheuen sie nicht zurück.

Und so wurde es für ihre zahlreichen Zuhörer eine Reise durch nahezu fünf Jahrhunderte Musikgeschichte, angefangen bei der Renaissance über Händel, Mendelssohn-Bartholdy, Strauß bis hin zu Gershwin und Roger Millers „King of the Road”.

Volltönend

„Blech aus der Eifel, das sich hören kann.” Mit einem Augenzwinkern hatte der Leiter der Truppe, Renold Quade, seine Männer vorgestellt. Das anschließende Konzert konnte seine Worte nur unterstreichen. Volltönend und doch einfühlend, harmonisch und technisch versiert kam dieses Blechbläserensemble daher und überzeugte auf der ganzen Linie.

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