Konzert im Brückenkopfpark: Mit Bigband-Sound von Jülich zum Mond

Konzert im Brückenkopfpark : Mit Bigband-Sound von Jülich zum Mond

Eine spannende Woche fand ihren Höhepunkt beim Abschlusskonzert im Brückenkopfpark. Das „Musikcorps“ Hambach startete in Zusammenarbeit mit der Musikschule Jülich auch in diesem Jahr wieder in der letzten Woche der Sommerferien einen ganz besonderen Workshop.

Blasinstrumente waren in der Ausschreibung gefragt, aber auch Schlagzeug und Percussion-Instrumente, denn – Bigband-Sound war angesagt. Musiker jeden Alters, deren Können an ihrem Instrument zum Zusammenspiel befähigte, waren eingeladen, an vier Tagen intensiver Probenarbeit ein Konzertprogramm zu erarbeiten.

In diesem Jahr stand der Workshop unter der Leitung von Johannes Meures, ihm zur Seite standen Klaus Luft, Anna Christina Kleinlosen und Birgit Bergk als Satzprobenleiter. Das Motto des Programms war dem Jubiläumsjahr der Mondlandung gewidmet, so dass die Zuhörer im Veranstaltungszelt im Brückenkopfpark das Thema „Mond“ von allen Seiten beleuchten konnten.

So wurde das Programm auch mit „Apollo11“ eröffnet, das den Start der Rakete der Mondmission in Form von Programmmusik lautstark erzählt. Schon bei diesem Stück wurde deutlich, dass die Akustik des Zeltes dem großartigen Klang der Bläser nicht gerecht werden konnte.

Fetziger „Moondance“

Trotzdem genossen die Zuhörer die vielen bekannten Melodien, die von den Musikern präsentiert wurden. „Harlem Nocturne“, der fast romantisch anmutende Titel, entpuppte sich als Beschreibung des nächtlichen Weges eines Musikers durch Harlem nach einem harten Probenabend. Fetzig kam „Moondance“ daher, mit einem großen Schlagzeug Part. Bei „Moon over Bourbon Street“ überraschte Martin Schädlich mit einem zauberhaft klangvoll geblasenen Solopart bei der spannenden musikalischen Erzählung von einem Vampir, der nachts durch die Straßen schleicht.

Viele bekannte Melodien folgten. „Moonriver“, Fly me to the moon“, „Hilo de la Luna“, „Swinging´ Moonlight“ und „Moonlight Serenade“ gaben den Musikern im Orchester, aber auch den Solisten reichlich Gelegenheit, ihr eigenes virtuoses Können zu zeigen, aber auch die Früchte der intensiven Probenarbeit im Zusammenspiel zu ernten. Johannes Meures erwies sich dabei auch als ausgezeichneter Arrangeur.

Die spürbar große Harmonie zwischen dem Leiter und seinem Orchester wurde auch in den Dankesworten aller Beteiligten deutlich und war sicherlich Garant für das Gelingen dieses Workshops. Großer Applaus animierte zu zwei Zugaben, die noch einmal die Freude und Begeisterung der Musiker am gemeinsamen Musizieren bewiesen.