Juelich: Ministerin Wanka drückt WM-Teilnehmer vom FZJ die Daumen

Juelich: Ministerin Wanka drückt WM-Teilnehmer vom FZJ die Daumen

313 Auszubildende gibt es im Forschungszentrum Jülich. „Wir erhalten in jedem Jahr rund 2000 Bewerbungen“, sagt Ulrich Ivens, FZJ-Ausbildungsleiter, im Gespräch mit einer wichtigen Besucherin, Bundesbildungs- und Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU).

Wanka ist sozusagen die Chefin des Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel, der an ihrem Ministerium Parlamentarischer Staatssekretär ist. Im Wahlkampf war Wanka am Montag nach Düren und Jülich gekommen, hier sprach sie mit den Biologie-Laboranten, die gerade erst mit ihrer Ausbildung begonnen hatten, sie erkundigte sich nach der Frauenquote, die laut Ivens in manchen Bereichen höher sein könnte.

Und sie sagte Phillip Winterscheid, dass er ihr eine Postkarte schreiben soll, wenn der FZJ-Auszubildende im Oktober von der Weltmeisterschaft der Berufe in Abu Dhabi zurück ist. „Es wäre toll, wenn wir da einen Weltmeister hätten. Insgesamt nehmen zu wenig Azubis aus Deutschland an diesem Wettbewerb teil.“ Zudem machte sich Wanka im Gespräch dem FZJ-Vorstand, der vermehrt auf duale Ausbildungen setzt, für die klassische Berufsausbildung stark. „Berufsziele wie Meister oder Techniker müssen von jungen Menschen mehr wertgeschätzt werden.“

(jan)
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