Inden/Altdorf: Meistertitel und Vize krönen Saison der Pankratius-Sportschützen

Inden/Altdorf: Meistertitel und Vize krönen Saison der Pankratius-Sportschützen

Das Ende des Schießsportjahres vollzog sich für die Pankratius-Sportschützen (PSS) Inden/Altdorf gleich mit zwei Paukenschlägen. Für die Aufgelegtschützen des Vereins standen die Deutschen Meisterschaften sowohl in der Disziplin Kleinkaliber als auch mit dem Luftgewehr an. Die beiden Meisterschaften fanden an zwei Wochenenden hintereinander in Hannover und Dortmund statt.

Den Beginn machten Siegfried Nitschke, Horst Bär und Ulrich Kalz mit dem Kleinkaliber in Hannover. Beim ersten Start in der Disziplin Kleinkaliber aufgelegt machten die Wetterbedingungen mit stark böigem Wind besonders Sigfried Nietschke (281 Ringe) und Ulrich Kalz (286 Ringe) das Leben schwer. Einzig Routinier Horst Bär kam hier mit guten 293 Ringen vom Stand und belegte Platz 26. Die Mannschaft konnte hier in einem starken Teilnehmerfeld den 29. Platz mit 860 Ringen belegt.

Am nächsten Tag stand die eigentliche Paradedisziplin des Trios mit Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr an. Hier hatten sich die PSSler vorgenommen besser abzuschneiden als mit dem Standardkleinkaliber. Die Wettkämpfe wurden noch den ganzen Tag analysiert und besprochen.

Banges Warten

Am nächsten Morgen startete Ulrich Kalz dann mit soliden 289 Ringen. In der folgenden Lage legte Siegfried Nietsche einen nahezu perfekten 298er Durchgang hin, den Horst Bär mit 293 Ringen vollendete. Mit insgesamt 880 Ringen lagen sowohl die Mannschaft als auch Siegfried Nietschke im Einzel auf Platz 1. Da aber noch mehrere Durchgänge folgten begann für die PSSler das große „Zittern“. Nach endlosen Stunden des Wartens stand dann aber fest, dass es keine Mannschaft in Deutschland gab, die das Inden/Altdorfer Meisterstück noch übertrumpfen konnte.

Nach einer kurzen Feier im heimischen Inden/Altdorf ging es an dem folgenden Wochenende direkt weiter mit den Deutschen Meisterschaften. Für insgesamt sechs Schützen aus Inden/Altdorf ging es nach Dortmund um sich dort in der Disziplin Luftgewehrauflage mit Schützen aus ganz Deutschland zu messen.

Der Auflagesportwart des Vereins Hermann-Josef Riesen erklärt hierzu: „Es sind insgesamt 30 Schuss zu absolvieren. 300 Ringe sind möglich und auch nötig um ins Finale einzuziehen. Ein winziger Fehler, eine Neun — und man landet 50 Plätze tiefer.“

Die Pankratius-Sportschützen konnten hier gute Platzierungen erreichen. Willi Zander schoss sich mit 299 Ringen auf Platz 35, Siegfried Nitschke erreichte mit ebenfalls 299 Ringen Platz 50. Herbert Jankowski konnte mit 298 Ringen Platz 88 erreichen. Willi Hack kam mit 297 Ringen auf den 220. Platz. Ulrich Kalz kam mit 295 auf Platz 365.

Für die Sensation des Tages sorgte hier diesmal Horst Bär, der sich mit insgesamt 300 Ringen für das Finale qualifizierte. Zusammen mit 24 weiteren Teilnehmer wurde um die Platzierungen geschossen. Nach jeweils einem Schuss schied der jeweils schlechteste Teilnehmer aus.

Schuss für Schuss konnte sich Horst Bär gegen seine Konkurrenten behaupten, bis er am Ende mit Peter Müller vom SC Bodelschwingh allein auf dem Schießstand stand. Beim letzten Schuss hatte Horst Bär dann mit nur 0,2 Ringen das Nachsehen und wurde Deutscher Vizemeister.

Die Mannschaften des Vereins erreichten mit jeweils 894 Ringen Platz 16 (Zander, Jankowski, Hack) und Platz 20 (Bär, Nitschke, Kalz).

Der erste Vorsitzende der Pankratius-Sportschützen Inden/Altdorf freute sich sehr über die Leistung: „Das war ein wirklich erfolgreicher Abschluss der Meisterschaftssaison 2016. Wir freuen uns auf das nächste Sportjahr und die beginnenden Ligawettkämpfe.“