Jülich: Medizinforum: Vorsorge rettet Leben

Jülich: Medizinforum: Vorsorge rettet Leben

„Darmkrebs ist eine Erkrankung, an der man nicht sterben muss”. Darüber sind sich die beiden Referenten beim Medizinforum in der Schlosskapelle einig gewesen: Gastroenterologe Dr. med. Michael Behnke und Chirurg Dr. med. Klaus Hindrichs, beide Chefärzte im Jülicher ctw-Krankenhaus.

Demnach sterben 30.000 von 73.000 Erkrankten jährlich in Deutschland einen sinnlosen Tod. Um den Folgen der häufigsten Todesursache - beide Geschlechter zusammengerechnet - zu entgehen, wollen die Ärzte aufklären.

Vorsicht sei bei familiärer Darmerkrankung geboten. Hier greife die empfohlene Vorsorge ab 50 Jahren zu spät, Gleiches gelte für die acht bis zehn Jahre Abstand zur nächsten Untersuchung.

Zehn Jahre vor Ausbruch der Darmkrebserkrankung des Verwandten wird bereits zur „Ileokoloskopie” (Darmspiegelung) geraten, der sichersten Vorsorgemethode und zugleich der einzigen, die gleichzeitig eine Eingreifmöglichkeit bietet.

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