Jülich: Mechatronikzentrum investiert 4,25 Millionen Euro

Jülich: Mechatronikzentrum investiert 4,25 Millionen Euro

Es war ein erfreulicher Besuch: Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekrätär im Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie Bundestagsabgeorndeter (CDU), übergab dem Leiter des Jülicher Mechatronikzentrums 800, Oberstleutnant Johann Schnell, einen Bewilligungsbescheid über 4,25 Millionen Euro, die in die weitere Sanierung der Bundeswehreinrichtung investiert werden.

Sie wurde im Jahre 1918 durch die damalige Reichsbahn als Ausbesserungswerk gebaut und ging viele Jahre später in den Besitz der Bundeswehr über. Der Bund muss nun die wirklich notwendigen Sanierungsmaßnahmen schultern.

„Die belaufen sich bis zum Jahre 2017 auf insgesamt 18 Millionen Euro”, nannte Schnell die gewaltige Summe, die zum Erhalt des hiesigen Standortes benötigt wird. Und auch schon bewilligt wurde. Nicht zuletzt deshalb, weil im Oktober letzten Jahres durch das Bundesminnisterium der Verteidigung die Standortsicherheit gegeben wurde.

„Dies war das Signal, auf das wir alle gehofft hatten”, meinte Rachel. Er erinnerte daran, dass er bereits vor drei Jahren beim Dienstantritt von Johann Schnell ebenso einen Millionenscheck für die Dachsanierungen der großen Hallen überreichen durfte. Die weiteren Sanierungsmaßnahmen werden nun, mit zweijähriger Verspätung - bedingt durch die Neuorganisation der Bundeswehr - weitergeführt werden.

„Das Mechatronikzentrum hat für die Region eine enorme Bedeutung, die Beschäftigten liefern hervorragend Arbeit ab, haben somit auch die berechtigte Forderung nach adäquater Infrastruktur”, sprach Rachel insbesondere die sanitären Verhältnisse an, „die heute noch den Charme von Jugendherbergen der sechziger Jahren haben.” Was Oberstleutnant Schnell nur bejahen konnte.

Er erläuterte, wofür die Millionen eingesetzt werden. Zum ersten für die Erneuerung des Bürotraktes, in dem die Abteilungsleiter und die leitenden Angestellten für die Arbeitsvorbereitung sitzen. Die werden jetzt umquartiert und arbeiten bis zum Frühjahr nächsten Jahres in einem Containertrakt. Der zweite Bauabschnitt ist dem jetzigem Sozialtrakt gewidmet, ehe alle Sanitäreinrichtungen der Hallen neu gebaut werden. „So wie es sein soll.”

Mehr von Aachener Zeitung