1. Lokales
  2. Jülich

Jülich: Makaberer Streit: Bestatter ohne Auftrag nimmt Leiche mit

Kostenpflichtiger Inhalt: Jülich : Makaberer Streit: Bestatter ohne Auftrag nimmt Leiche mit

Am 20. Oktober ist M. im Alter von 70 Jahren im Jülicher Krankenhaus gestorben. Der Name ist der Redaktion bekannt, die Angehörigen möchten ihn aber nicht in der Zeitung lesen. Für seine Familie kam der Tod unerwartet. Er selbst hatte aber offenbar eine Vorahnung und zuvor festgelegt, dass er verbrannt und seine Asche auf einer Trauerwiese anonym verstreut werden sollte.

M. wotlel, sasd isne Tod für eenis imeFali os igwen mUesädnt ewi gmhöicl atcmh. Er umtses nhcti rmeh rbeml,ntiee ssda llsea azng ndsare komegnem .ist sWigenstne sda rwa ni dne aegTn cnha med dTo nei nrkilee Ttsor üfr enies .Fameili

Das rezGeer um nde tnote röeprK sienes tarsVe ingg für s.M noSh nhocs in dei itweze Rednu, als edr gbaeuaftrte raeBettst ma .26 rtObeko ieb mhi irneaf ndu elttiite,m sasd rde Leiacmnh ewg .sie n„I dseiem kubclngieA awr chi toscchg.ke hIc nkonte imr sda cithn räle“erk,n etsag red Sohn. Da sutwse er ohcn htc,in asds ine eterBsatt uas med srieK ,neDür red von risnee meFliia nnekie gfutraA elahnetr ,athet end ntborsrneVee eotghbla udn rsebite ni eni ercAaneh Kmuerraoitm hbtcearg tea.ht

rE raw hltäfccihges im nulsAad esu,wtegnr las sien ertaV tsarb nud kehrte hnac Jciülh ,ukcürz mu tim riense Faimeil uz enurtar und eid Dgine uz l,gnere ide im ltbrlaeeSf uaf eid gireehgöAnn uzekmom.n

mA Tag anhc ensrie eüRrkchk ushect re das lJhceüir neKnhkraasu ,ufa mu den nsoehntcTei nbzhe,olau idamt er bmei tatSeamnsd ieen ekrturbedSune aanetgrneb otnnk.e Das raw ma 5.2 eotkO,rb ien Dasi.engt

reeapiP ogneitemmnm

iDe Ueentlrang rwaen ebar hcitn ad. Der eBtrstaet oneh rAtguaf theat sei n.ogmtineemm rDe hSno eucsth ned rtestBeat ufa und ahnm eid entaeUlrng na .sich hIc„ tetha aacdnh tim emdsie ettatBres eecghpsorn udn ein bgntAeo eib mih ganftreer,“do eitdsrchl dre oS.hn nniEe„ rtfgAua habe ihc him dann reba hcitn tt.eelri Frü hmic war die haecS imt seedim aeettBrts amidt i.gdelert“ rWa ise tni.hc

Dsa wured neien Tag ätsper klra, sal asd äcasthitlhc fareebgtaut ennheerntUm fianer dun temli,etit dass rde anieLmhc gwe se.i oglbehtA dnu ins meaKumrtoir rütfrebüh vno med wreteiMbbre eohn t.Arguaf mA nAbde ebah er andn honc rpe aiMl eine nnhucegR dse ichtn uneetbrfgata resBtettsa nelh.trea „Ich habe edn esrBtatet hndaarufi ,etaggfr ob er den eUdtnehicrs cnwhizse eiemn ogebtnA und ieenm frAtgau k.ntne nahDca bhae ich nei weiedr saw von him rthe,g“ö atgs erd o.hSn Die geslteetl genunchR hat re ithnc t.zlbhea

rE aheb nhca der hrthcNaci dse fatrbteungea sstBrtetea brüe ide enlfehed iLcehe seeins areVts imt edm Khknrsnaeau lofeeetirnt udn esimen rgÄre Ltuf .hecatgm rhSwece genaT iesne es aamdls mi kOtrebo egnwe,se rvelol Tau.rre nUd andn eis da ohnc redsie nneugitö rrÄge gese.wen „Es ankn dcho nitch ,iesn sasd mna ieb mieen nPkitetasde ncihst im Aafrutg neise rndenae eblhano nan,k hone rüdfa enie Vloatlcmh zu e,bhna und eien Lceeih ridw canfihe so ,agb“uerngees rrtekleä red Shno eegebgürn red rukKusiatehagl.nenn

ngEeii eTag esrtäp eiltehr re nei hceSebirn dse iKnäfmucnaesnh Dtkrrisoe neJs Hclushdai imt emd gt,oneAb dass edi ehSac nahzeti lfuägtrkea dnwere lelos. aDs Sinbe,crhe in edm asd ansaKrhekun hcis kletrerä, reteerhic edn Sonh setr mi nnuee hJa.r Dnair sna,dt adss ads uasH uz emd ignsreEb me,mok „ssad usn ikne recnsleuVdh t“f.firt nWceoh tspräe oenitiermrf M.s oShn ied k.ndtoReia

Dsmlaa wtsesu er chno ,hcitn sads sad aeahnuknsrK in edr hScea hctni clsfha leaendght .tahet srerpuhhnnKresecaka aaKy mreEd äreteklr fua gNcaaer,hf dsas es tinhc die fbgAuae sde aesneKrnahkus ,ies ide hvingealrerct änthseleiVsr siwzechn med Btteserat dun den ennhiöegrgA uz rpüüe.nerfb mued:Z an„M tennk edi eetmins Bte.tetsra Da tah es sebirh eeinnk nsAlsa für rwghoAn gegnebe“.

Mrerehe erstteatB uas med sreKi Denrü aenhb auf hgaacNfer eunrrse uignZte eg,äbsittt dass es ni elienv nuhkärreaensKn in der eginoR ilbcüh si,e dass ecieLhn neoh eid eVrgoal seien hilrhfnistecc taufrgAs etsiesn dre rignAöegnhe na sie eeebrüngb ede.wrn

sasD dei Ptfihcl erd Pgunrüf tnich bie edn srahueKänkennr il,gee tsittgäbee acuh ejtnA i,nsiBpg tsicalhwnRnäet mbie dbueandnesvrB Dceutehrs taBtstree ni füolssrd.eD clhLziet„t ethg se um nde gsarnrüsnepVucgthu esd rtsaBetste. nWen erd tBrseetat mi tlirtSeafl hncit hsctlrfhici eenwesbi kann, ssda re end tgarufA rhogpeznceus bemenmko ,ath nnda tihze re edn ,rzenerüK“ getas ipgnsiB. Nchti das tseeubdnsaeLagstgntszte rletge ads fctäGesh tim dme To,d nsodrne asd rarehsVgtrtec aus dme eünecliBgrrh tzhb.Gueces

Nru honc itm tVhlolmac

Das nakhnrseuaK üliJch hat eesni irsPxa ahcn med loaVflr ee.dgntär „nA Tga nesi nhaadc hbnae riw esnhlbc,oses dsas rwi kneie heeLci rmeh na ineen tsrtaBeet haid,unsegnä hone dsas erside inee mllcahVot redo ienen enhcuetrnersienb Atagfur vsrweinoe ,kna“n atges mE.erd mdeStei esi se uhgiäf srstpie,a sdsa etBttasre sda rnsKkaaeuhn neoh eicheL aevsenlrs ,behan eiwl sei ide etrgeorfedn perPaei thcin reinwoves nn.etnok

Frü sM. amiFiel neteed ads ezrreGe um isnee eheicL cmfgpiil.hl erD tlztclhei fatuegebtra etBtsreat hta inesne rperöK im aKtuiromerm aeltohbg nud its so aeh,vfrern iwe se erd Voeetsnrebr eüftgrv etath — hnoe rüf ide zslcieztähu Abreit nneei hsacglfuA uz nglenv.aer .Ms ehcAs dreuw ufa eneir eeWis in drBnurnageb nonmay vettru.ser