Jülich: Lohns Trainer spricht von einer grottenschlechten Leistung gegen Gey

Jülich: Lohns Trainer spricht von einer grottenschlechten Leistung gegen Gey

Was zählt, sind die drei Punkte, die Lohn nach dem Spiel gegen den BSV aus Gey mit dem 2:0-Heimsieg kassierte. Über alles andere möchte Trainer Michael Krings sicherlich den Mantel des Schweigens legen.

„Denn wir haben eine grottenschlechte Leistung geboten“, meinte er nach dem Abpfiff, um dann den unterlegenen Gästen ein dickes Kompliment zu machen. „Die waren einfach besser als wir, die haben gekämpft, haben viel investiert, sind lediglich nicht belohnt worden“, sagte Krings.

Dass Gey sich nicht die hundertprozentigen Torchancen erspielen konnte, war vielleicht auch ein Glück für die Rhenanen, die sich zwar für die zweite Halbzeit — da führte man bereits durch die Tore von Elkenhans (14.) sowie Gzell (40.) mit 2:0 — viel vorgenommen hatten. „Aber es hat einfach nicht geklappt, wir haben nicht zu unserem gewohnten Spiel gefunden“, meckerte Krings.

Damit bleibt Lohn vor eigenem Publikum in spielerischer Hinsicht noch einiges schuldig, man kann einfach nicht an die bisher auswärts gezeigten Leistungen anknüpfen. Dass man trotzdem auf Patz 4 der Kreisliga A steht, verdankt man den Erfolgen auf Gegners Platz. „Da treten wir einfach ganz anderes auf“, wundert sich Krings, der sich jetzt mit seinen Kickern auf den Gang nach Hambach vorbereitet, wo man nächsten Sonntag den zwölften Spieltag absolvieren muss — und das bei einem Gegner, der im wahrsten Sinne des Wortes heimstark ist.

Für die unterlegenen Gäste aus Gey wird es langsam ernst. „Wir müssen noch mehr Stabilität in unsere Defensive bringen“, sagt Trainer Sascha Klein. Besonders schon mit Blick auf den kommenden Spieltag. Da hat der Tabellenvorletzte zwar Heimrecht, aber mit dem Tabellenzweiten Schwarz-Weiß Düren kommt ein überaus offensiv ausgerichteter Gast. Dass der aber auch anfällig sein kann, beweist die 0:1-Niederlage auf eigenem Platz gegen den Türkischen SV Düren. Damit ist die weiße West hin, die jetzt nur noch der TuS aus Langerwehe trägt.

(hfs.)
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