Linnich: Linnichs erster öffentlicher Bücherschrank

Linnich: Linnichs erster öffentlicher Bücherschrank

Mitmenschen auf einfache Art und Weise zum Lesen anregen. Das ist die Idee, die hinter der Installation von öffentlichen Bücherschränken steckt. Die Bürger von Linnich können durch die Initiative von RWE Deutschland ab sofort auch einen solchen Schrank nutzen. Er ist vor dem Glasmalereimuseum aufgestellt und wurde von Bürgermeister Wolfgang Witkopp zusammen mit Kommunalbetreuer Frithjof Gerstner von RWE Deutschland eröffnet.

Der Bücherschrank ist 2,20 Meter hoch und 60 Zentimeter breit und hat damit Platz für ungefähr 250 Bücher. In die Regalfächer können die Linnicher ab sofort Bücher hineinstellen, die sie selbst nicht mehr benötigen, aber jemand anderem zur Verfügung stellen wollen. So findet der gelesene spannende Krimi oder auch das Kochbuch vielleicht bald einen neuen Leser.

Die Patenschaft für den Bücherschrank übernimmt Kurt Beaujean vom Stadtmarketing-Verein „Wir in Linnich“. Er kümmert sich um die Pflege des Schrankes und sieht nach dem Rechten. „Ein offener Bücherschrank, jederzeit zugänglich, mit Literatur für jedermann — das ist eine tolle Idee“, sagt Bürgermeister Wolfgang Witkopp.

„Der Bücherschrank ist ganz klar eine Bereicherung für unsere Stadt. Ich bin mir sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger regen Gebrauch von diesem Angebot machen.“ Gemeinsam mit Linnich trage RWE so zur Entwicklung und Aufrechterhaltung der kulturellen Infrastruktur bei, so der Bürgermeister weiter.

Der RWE Bücherschrank wird durch seine Stabilität und Wetterfestigkeit den ganz besonderen Anforderungen eines Stadtmöbels gerecht. Er wurde von dem Architekten Hans Jürgen Greve entwickelt.

Bücherschränke gibt es bereits in vielen, meist größeren deutschen Städten. In Jülich gibt es bereits im Stadtgebiet eine Reihe von öffentlichen Bücherschränken.

Mehr von Aachener Zeitung