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Hochsommerliche Sammelaktion: Linnich rückt dem Müll zu Leibe

Hochsommerliche Sammelaktion : Linnich rückt dem Müll zu Leibe

Von den drückend heißen Temperaturen ließen sich die freiwilligen Helfer nicht abhalten. 50 Anmeldungen gab es für die Müllsammelaktion in der Rurstadt.

Linnich Über 30 Grad im Schatten, und die gemischte Schar an der Linnicher Kultur- und Begegnungsstätte stülpte unverdrossen Handschuhe über und sagte dem Müll den Kampf an. Den galt es am Samstag stadtweit zu sammeln. Zu der ein wenig aus dem Kalender gefallenen Aktion hatte Citymanagerin Katharina Schulz aufgerufen.

Mehr als 50 Anmeldungen trudelten bei Linnichs Eventmanagerin Patricia Eschweiler ein. Knapp die Hälfte ließ sich in der Kernstadt mit Plastiksäcken, Greifern und besagten Handschuhen ausstatten, um dem Müll auf die Pelle zu rücken. In Gevenich, Glimbach und Körrenzig gingen die übrigen auf die hochsommerliche Abfallsammeltour.

Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker (SPD) gab das Startsignal mit besonderem Dank an etliche „Müllkinder“ der Merzbachschule, die ihre Eltern begleiteten. Neben einer kleinen Abordnung an SIG Combibloc-Mitarbeitern waren die „Gelbwesten“ vom Naturschutzverein aus dem Jülicher Stadtteil Koslar, angeführt von ihrem Vorsitzenden Willi Prömpers, unübersehbar. Naturschutz kennt eben keine (Stadt)Grenzen. Den gesammelten Müll – 22 Säcke – entsorgte der städtische Bauhof.

 Unübersehbar in den gelben Westen nahmen auch Mitglieder des Naturschutzvereins Koslar an der Aktion teil.
Unübersehbar in den gelben Westen nahmen auch Mitglieder des Naturschutzvereins Koslar an der Aktion teil. Foto: Otto Jonel