Hunderte Musiker und Fackeln: Die Bronk wirkt wieder wie ein Magnet

Hunderte Musiker und Fackeln : Die Bronk wirkt wieder wie ein Magnet

Während des Mittelalters zogen die Menschen noch aus praktischen Gründen mit Fackeln durch die Stadt, heutzutage ist es ein Spaß für Groß und Klein und lockt viele Schaulustige auf die Straßen Linnichs.

Denn das Schauspiel, das die Vereinigten Schützengesellschaften jedes Jahr zum Auftakt der Bronk bieten ist immer wieder beeindruckend.

Rund 150 Musikanten, über 500 Fackeln und fast genauso viele Schützen boten beim samstäglichen Fackelzug ein beeindruckendes Bild. „Ein ganz großer Dank geht an die Feuerwehr und Polizei“, sagte Ulrich Chowanetz, Präsident der Vereinigten Schützengesellschaften Linnich. Denn ohne Polizei und Feuerwehr läuft auch in Linnich im wahrsten Sinne des Wortes erstmal gar nichts.

Während des Fackelzuges bekamen die Schaulustigen bereits einen Vorgeschmack auf das folgende große Feuerwerk. Begleitet wurden die Schützen nämlich vom Donnern des Straßenfeuerwerkes, das ihren Weg durch Straßen und Baustellen Linnichs beleuchtete und das die Anwohner als Referenz ans Brauchtum finanzieren.

Auch die Schützen durften sich dieses Jahr freuen: „Wir bekommen zwei Fackeln“, jubelte Lucas Bothe, Mitglied der Sankt-Sebastianus-Schützengesellschaft.

Die Baustellen-Absperrungen standen teilweise Spalier für den Fackelzug der Vereinigten Schützengesellschaften Linnich. Foto: Iason Krings/Iiason Krings

Nach dem Fackelzug versammelten sich die Uniformierten zum Großen Zapfenstreich auf dem Aschenplatz hinter der Grundschule. Wegen der Bauarbeiten auf dem Place de Lesquin musste das sechstägige Schützenfest auf den Sportplatz am Bendenweg verlegt werden, der wiederum bislang der Platz war, auf dem die Raketen gezündet wurden. Deshalb hatte auch das Feuerwerk umziehen müssen.

In einem Jahr, so hofft Chowanetz, darf wieder auf dem angestammten Place de Lesquin gefeiert werden, in der nagelneuen Integrations- und Begegnungsstätte.

(ikr)