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Linnich: Linnich will Klima mit Bundesmitteln schützen

Linnich : Linnich will Klima mit Bundesmitteln schützen

Für die Stadt und in erster Linie für die Umwelt ist es eine gute Sache: Mit Hilfe der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMU) lässt die Stadt Linnich ein Teilkonzept für mehr Klimaschutz erstellen.

Das Besondere an dieser Initiative: 80 Prozent der Kosten für die Konzepterstellung zahlt der Bund.

Ziel der Bundesregierung ist es, die Treibhausgasemissionen bis 2020 in Deutschland um 40 Prozent zu senken. „Das ist eine Win-Win-Situation - für die Stadt und für die Umwelt”, frohlockt Bürgermeister Wolfgang Witkopp. Bis Ende Januar 2010 werden von der K&L Ingenieursgesellschaft aus Hockenheim 70 öffentliche Gebäude sowie alle Straßenleuchten auf Möglichkeiten zur Senkung der Schadstoffemissionen untersucht.

„Mit den Analysedaten werden wir genau wissen, wie wir Linnich noch klimafreundlicher machen können”, betont der Bürgermeister. Die Stadt beabsichtigt, die Empfehlungen der K&L dann auch Schritt für Schritt umzusetzen. Projektträger für das BMU ist das Forschungszentrum Jülich.

„Wir haben schon seit etwa zwei Jahren sporadisch Kontakt mit K&L”, ergänzt Beigeordneter Hans-Josef Corsten. Die Stadt habe aber nie Geld gehabt, solch eine Untersuchung in Gang zu setzen, bis sie von der Ingenieursgesellschaft auf das Bundesprogramm aufmerksam gemacht worden sei.

Die Straßenbeleuchtung ist in das Programm integriert worden, da die Neuvergabe der Wartungsverträge ansteht. Überhaupt werde der Schwerpunkt der Analyse aufs Stromsparen gelegt, da die Stadt europaweit ein Wärmecontracting für alle städtischen Gebäude ausgeschrieben hat, um alle Heizungsanlagen langfristig in eine Hand zu geben.