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Linnich: Linnich lockt mit seinen Märkten

Linnich : Linnich lockt mit seinen Märkten

Noch immer steht die St. Martinus Kirche in Linnich auf wackligen Füßen. Das gilt auch finanziell und so wurde die Pfarrgemeinde erneut aktiv, um die 200.000 Euro zur Sanierung des Gotteshauses zu sammeln.

Dieses Mal nutzten die Gremien der Gemeinde das erste Adventswochenende und den Andreasmarkt und luden zu einem Martinusmarkt mit angeschlossener Spielzeug- und Schallplattenbörse ein.

Kräftig hatten die Helfer in die Hände gespuckt und allerhand für ihre Aktion „Rettet St. Martinus” auf die Beine gestellt. Jung und Alt wurde reichlich Gelegenheit zur Schnäppchenjagd geboten.

Zudem luden ein Getränkestand, Mannis berühmter Reibekuchenstand und die reichhaltige Cafeteria zum Verweilen ein.

Erlös geht an Pfarre

„Es ist schon bemerkenswert, mit welch überwältigender Resonanz die Linnicher Bürger aktiv an der Aktion teilnehmen”, freute sich Herbert Löhr, einer der Organisatoren vom Kirchenvorstand.

Über 60 Prozente des Angebotes der Spielzeug- und Plattenbörse wurde gespendet. Der Erlös kommt der Aktion im vollem Umfang zu Gute. Überhaupt hatten sich die Veranstalter viel Mühe gemacht mit ihrem geschmackvollen Angebot.

Ob Bastel- und Handarbeiten, Weihnachtskarten, selbstgemachte Marmelade und Liköre, feinste Holzarbeiten und eine köstliche Probe des Fruchtweines „Linnicher Südpromenade” sind nur ein Teil des großen Angebotes.

Auch im Werk- und Kunstunterricht der Linnicher Hauptschule waren zahlreiche, schöne Exponate entstanden.

Kein, aber fein

Am Samstag hatte außerdem die Werbegemeinschaft Linnich ihren kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt auf dem Parkplatz neben der Post eröffnet.

Geschenkartikel, Weihnachtsdekoration, Schmuck und mehr wartete dort auf Käufer. Natürlich gab es auch die eine oder andere Leckerei.

Zur Eröffnung ließ die Resonanz der Bürger leider noch zu wünschen übrig, doch Wolfram Etzel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, betonte, dass man es in Sachen Weihnachtsmarkt noch einmal versuchen wolle. Er werde sicher eines Tages zu einer festen Einrichtung in der Stadt.

„Man muss wieder lernen, sich auch an kleinen Dingen zu freuen”, tröstete Bürgermeister Wolfgang Witkopp, der das Engagement der Kaufmannschaft lobte. Mit von der Partie war natürlich auch St. Nikolaus, der die kleinsten Besucher reichlich mit Süßigkeiten bedachte.