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Jülich: Lieber im Brückenkopf-Park als auf Mallorca

Jülich : Lieber im Brückenkopf-Park als auf Mallorca

Die hohe Inflationsrate und besonders die explodierenden Energiepreise bereiten der Brückenkopf-Park-Gesellschaft bei der Bewirtschaftung des 33 Hektar großen Geländes Kopfschmerzen.

Andererseits wird der Park für Erholung Suchende aus der Region immer interessanter. Geschäftsführerin Dr. Dorothee Esser berichtete von Lob über die Eintrittspreise und das Gebotene. Dies sei ein Freizeitpark, den man sich noch leisten könne, habe es geheißen.

Zudem habe Esser festgestellt, dass immer mehr Menschen ihren Urlaub daheim verbringen, weil sie lange Fahrten und Reisen nicht mehr finanzieren könnten. So würden alternativ verstärkt Familien den Jülicher Park ansteuern. Als „Renner” erweisen sich die außerschulischen Lernorte. Bis jetzt wurden schon 409 Buchungen gezählt. Spitzenreiter ist das „bewegte Klassenzimmer”. Auch Campingplatz, Wohnmobilstellplätze und Hochseilklettergarten seien beliebt.

Beim Orientfest, das am Samstag von 10 bis 20.30 Uhr und am Sonntag von 10 bis 19 Uhr in der Südbastion steigt, ist zu beachten, dass der Eingang nicht mehr gesondert über die Kirchberger Straße erfolgt, sondern ausschließlich über die Park-Zugänge. Das heißt, es müssen Tickets gelöst werden. So kosten der Zugang zu Park und Orientfest für den Erwachsenen sechs Euro, der Dauerkarteninhaber muss einen Obolus von 1,50 Euro bezahlen, wie Veranstalter Dirk Mommertz erklärte.

Marie-Theres Reichert vom Ambulanten Kinderhospizdienst Aachen/Kreis Heinsberg, der auch Betroffene im Kreis Düren bereut, darf sich freuen. Teile des Eintrittspreises des großen Parkfestes am 10. August (ein Euro pro Ticket), mit dem das zehnjährige Bestehen der Anlage gewürdigt wird, kommt der lobenswerten Arbeit dieser Einrichtung zugute. Zudem findet eine Tombola statt. Von den „Fremdgastronomen” an diesem Tag werden zudem laut Parkgeschäfsführerin Esser Spenden erbeten.

Dauerkarten erfreuen sich reger Nachfrage

„Die Besucherzahlen haben sich im Juli bisher ganz gut entwickelt”, berichtete der Chef vom Dienst des Brückenkopf-Parks, Heinz Horrig.

13.960 Tageskarten wurden bis Mitte des Monats verkauft. Ob die Vorjahreszahl von 30.234 bis Juli erzielt wird, dürfte mal wieder vom Wetter abhängen.

In diesem Jahr fanden mit Stand vom 17. Juli insgesamt 143.557 Besucher den Weg in die Freizeitanlage. Hiervon lösten 119.310 Tagestickets. Gegenüber dem sehr guten Vorjahr ist dies ein Minus von 27.272 Eintrittskarten.

3122 Dauerkarten wurden bereits abgesetzt. Im letzten Jahr waren es insgesamt „nur” 3074. Hier steuert der Park einen neuen Rekord an.